Februar-Bestseller: Fiat durchbricht deutsche Dominanz zweimal

SUVs fast mit gleichem Marktanteil wie Kompaktklasse

| Autor: Christoph Seyerlein

Der Fiat 500 war der meistverkaufte Kleinstwagen im Februar in Deutschland.
Der Fiat 500 war der meistverkaufte Kleinstwagen im Februar in Deutschland. (Bild: Fiat)

An den Führungspositionen der Fahrzeugsegmente in Deutschland hat es im Februar im Vergleich zum Januar vier Wechsel gegeben. Bei den Minis löste der Fiat 500 den VW Up ab, in der Oberklasse setzte sich der Mercedes-Benz CLS vor den Vormonatssieger Audi A7.

Umgekehrt verlief es bei den Sportwagen: Dort musste Mercedes mit dem E-Klasse Coupé den Spitzenplatz für den Audi TT räumen. Wechsel Nummer vier fand bei den Mini-Vans statt: Dort kehrte die Mercedes-Benz B-Klasse auf den Thron zurück, nachdem diesen im Januar der Ford C-Max übernommen hatte. Alle Segmentsieger im Februar zeigt die folgende Bildergalerie.

Generell hat das Kraftfahrt-Bundesamt im Februar bei den Klassensiegern wie so oft eine große deutsche Dominanz verzeichnet. In elf von 13 Segmenten war ein Modell eines einheimischen Herstellers der Bestseller. Einzig Fiat konnte diese Vormachtstellung durchbrechen – dafür aber immerhin gleich an zwei Stellen: Neben dem Fiat 500 lag auch – fast schon traditionell – der Fiat Ducato in seinem Segment, bei den Wohnmobilen, ganz vorne.

Gleichzeitig setzt sich der Vormarsch der SUVs unaufhaltsam fort, wie sich an der Verschiebung der Marktanteile der einzelnen Klassen ablesen lässt. Im Januar war mehr als jedes fünfte erstmals zugelassene Auto ein SUV (20,5 %). Damit rückt das Segment immer näher an die Kompaktklasse heran, die es im Februar auf einen Marktanteil von 21,1 Prozent brachte.

SUVs boomen, Mittelklasse-Autos lahmen

SUVs (+17,1 %) und Geländewagen (+15,1 %) waren generell im Februar deutlich gefragter als vor einem Jahr, während Kompaktwagen weiter an Beliebtheit verloren (-4,5 %). Besonders stark stieg die Nachfrage nach Utilities (+19,9 %), während sich Fahrzeuge aus der Mittelklasse deutlich schlechter verkauften als im Februar 2018 (-14,7 %).

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