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Fiat startet zwei Rückrufe für den Ducato

Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Yvonne Simon

Etwa 2.200 hierzulande registrierte Transporter benötigen einen Check der Batterie. Bei etwas über 1.000 Exemplaren könnten ABS-Anlage und Rückleuchten ausfallen.

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Der Fia Ducato muss in die Werkstatt.
Der Fia Ducato muss in die Werkstatt.
(Bild: Fiat)

Für in diesem Jahr gebaute Exemplare des Fiat Ducato liegen zwei Rückrufmeldungen vor. Wie ein Unternehmenssprecher auf Anfrage sagte, hat die FCA Germany AG hierzulande in Summe knapp 3.300 Transporter in Verkehr gebracht, die von einer der beiden Aktionen betroffen sind. Weltweit geht es um etwa 8.300 Exemplare mit 2,3-Liter-Aggregat.

Erstes Problem ist ein möglicher Kontakt zwischen dem Auspuffrohr und der linken hinteren elektrischen Verkabelung. Eine dadurch verursachte Beschädigung der Verkabelung könne zum Ausfall der ABS-Anlage und der Rückleuchten führen, so der Sprecher. Neben der Überprüfung ist entweder eine Neuverlegung oder ein Austausch der Verkabelung geplant. Dies dauert mindestens 20 Minuten und maximal 2,15 Stunden. Die Aktion „6263“ ist in Deutschland für 1.062 Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum 10. Juni bis 30. Oktober 2019 vorgesehen.

Im Rahmen der Aktion „6253“ müssen hierzulande 2.219 Ducato in die Vertragswerkstatt. Sie liefen zwischen 14. März und 19. Juni dieses Jahres vom Band. Problem ist hier eine mögliche Beweglichkeit der Batterie, die zum Bruch des Batteriekabels und schlimmstenfalls zum Brand führen könnte. Die Mitarbeiter überprüfen das Vorhandensein des Batterie-Abstandshalters und rüsten ihn gegebenenfalls nach. Dies dauert nur wenige Minuten.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist