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Fix Auto verpflichtet ersten Franchisepartner

Autor: Jan Rosenow

Das global tätige K&L-Netzwerk will in Deutschland kräftig wachsen. Zielgröße ist ein Netz von 200 Partnern. Der erste befindet sich in Sachsen.

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Aus dem K&L-Betrieb „Die Maler“ in Freital wurde Fix Auto Dresden West.
Aus dem K&L-Betrieb „Die Maler“ in Freital wurde Fix Auto Dresden West.
(Bild: Fix Auto)

Bereits seit zwei Jahren sucht Fix Auto, ein Netzwerk von Karosserie- und Lackierbetrieben mit ungefähr 700 Standorten und Zentrale in Kanada, Franchisepartner in Deutschland. Nun hat sich mit Mario Schneider aus Freital der erste Unternehmer dem Konzept angeschlossen. Seine Karosserie- und Lackierwerkstatt „Die Maler“ wird künftig als „Fix Auto Dresden West“ auftreten.

„Die Maler“ sind mit rund 4.000 Aufträgen pro Jahr einer der größten K&L-Betriebe in der Region Dresden und arbeiten sowohl für Privatkunden und Autohäuser als auch für eine Vielzahl von Schadensteuerern und Flotten. Der Betriebswirt und Fahrzeuglackierermeister Mario Schneider erklärt seine Entscheidung so: „Wir sehen Tag für Tag, wie stark sich der Markt bewegt und wollen unser Unternehmen für die Zukunft stabil aufstellen. Die Neuheiten in der Fahrzeugtechnik werden viele kleine Werkstätten in den kommenden Jahren regelrecht überrollen. Im Verbund lässt es sich leichter mit diesen technologischen Herausforderungen umgehen.“

Fix Auto ist ein Franchisekonzept, das seine Partner bei allen Aspekten des Karosserie- und Lackiergeschäfts unterstützen und auf einen einheitlichen Standard heben will. Das reicht vom Erscheinungsbild über ein gemeinsames Marketing bis hin zur Steuerung nach Kennzahlen und Unterstützung beim Umgang mit der Schadensteuerung.

Für die Partnerbetriebe fallen als Kosten der Erstinvest und eine Monatsgebühr an, die aber nach Angaben von Roy de Lange, Geschäftsführer des Netzwerks in Deutschland, direkt in den Betrieb investiert wird (zum Beispiel für die Außendarstellung). Zusätzlich kassiert der Konzeptgeber einen Anteil vom Mehrumsatz, der mit Fix Auto erreicht wurde. Bei seinem Auftritt auf den Würzburger Karosserie- und Schadenstagen gab das Unternehmen als Ziel eine „flächendeckende Präsenz“ in Deutschland aus. Wunschgröße des Partnernetzes sind 200 Betriebe. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, darf es allerdings nicht wieder zwei Jahre bis zur nächsten Unterschrift dauern. Denn dann wäre das Fix-Auto-Netz in Deutschland erst in 400 Jahren komplett.

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Über den Autor

 Jan Rosenow

Jan Rosenow

Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group