Ford: Milliardenverlust im Schlussquartal 2019

Autor / Redakteur: dpa / Jens Rehberg

Hohe Sonderkosten haben Ford zum Jahresende tief in die roten Zahlen gerissen. Unter anderem drücken milliardenschwere Pensionskosten auf die Bilanz. Und auch der Umsatz hat sich rückläufig entwickelt.

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(Foto: Ford)

Hohe Sonderkosten haben Ford zum Jahresende tief in die roten Zahlen gerissen. Im vierten Quartal des vergangenen Jahres fiel ein Verlust von umgerechnet rund 1,5 Milliarden Euro an, wie das Unternehmen am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Ford steckt in einem tiefgreifenden Konzernumbau und tut sich wegen Problemen in China und anderswo schon länger schwer. Im Vorjahreszeitraum hatte die Bilanz bereits ein Minus von 100 Millionen Dollar ausgewiesen.

Das Unternehmen hatte Anleger schon vor hohen Belastungen aufgrund von milliardenschweren Pensionskosten gewarnt, dennoch fiel das Ergebnis schwächer als erwartet aus. Ein pessimistischer Ausblick für das laufende Geschäftsjahr 2020 vermieste Anlegern zusätzlich die Stimmung – die Aktie gab nachbörslich zeitweise um mehr als zehn Prozent nach. Auch beim Umsatz musste Ford kräftige Einbußen verkraften – hier gab es ein Minus von fünf Prozent auf knapp 36 Milliarden Euro.

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