Fortschritte bei Ladenetz für E-Autos

Deutliche regionale Unterschiede

| Autor: dpa

(Bild: gemeinfrei / CC0)

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In Deutschland gibt es deutliche Fortschritte beim Aufbau von Ladepunkten für Elektroautos – aber noch große regionale Unterschiede. Während in Großstädten und Ballungsräumen inzwischen vergleichsweise viele Ladestationen zu finden sind, bestehen auf dem Land noch viele „weiße Flecken“. Das geht aus einer Auswertung des Energieverbandes BDEW hervor, die der „Deutschen Presse-Agentur“ und der „Süddeutschen Zeitung“ vorliegt. Der Verband sieht insgesamt eine „Dynamik“ beim Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Insgesamt gibt es in Deutschland derzeit mit Stand Ende 2019 rund 24.000 öffentliche Ladepunkte - das sind fast 50 Prozent mehr als im Vorjahr. In den kommenden Jahren sollen E-Autos den Durchbruch auf dem Massenmarkt schaffen. Die Elektromobilität spielt eine zentrale Rolle im Klimaschutzprogramm der Bundesregierung, mit dem die Klimaziele 2030 vor allem im Verkehr erreicht werden sollen.

Unter den Großstädten gibt es laut BDEW die meisten Lademöglichkeiten in München (1.103) und Hamburg (1.070) – München sei damit an Hamburg vorbeigezogen. Die größte Stadt Berlin (974) folgt an dritter Stelle. Dahinter liegen Stuttgart (405), Düsseldorf (225) und Leipzig (215). Mehr als 75 Prozent der öffentlichen Ladepunkte würden von Energieunternehmen errichtet und betrieben, so der BDEW.

Betrachtet man die einzelnen Bundesländer, liegt in absoluten Zahlen Bayern vorne – mit 5.656 öffentlich zugänglichen Ladepunkten. Es folgen Baden-Württemberg (4.094) und das einwohnerstärkste Bundesland Nordrhein-Westfalen (3.880).

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