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Fünf deutsche Seat-Partner erhalten Top Dealer Award

Autor: Andreas Grimm

Im laufenden Jahr sind die Verkaufszahlen von Seat in Deutschland um 13,8 Prozent gestiegen. Einen wichtigen Anteil daran hat der Handel. Fünf Vorzeigebetriebe in Sachen Service und Verkauf hat der Importeur nun geehrt.

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(Bild: Grimm/»kfz-betrieb«)

Seat Deutschland hat am vergangenen Wochenende fünf Partner für ihre besonderen Vertriebsleistungen und spezielle Kundenansprache mit dem Top Dealer Award geehrt. Die Auszeichnung überreichten Führungskräfte des Importeurs im Rahmen des Partner-Dialogs am Wochenende in Barcelona.

Im Jahr 2019 haben die fünf ausgezeichneten Partner wie viele weitere Seat-Betriebe für die Fortsetzung der Seat-Erfolgsgeschichte in Deutschland gesorgt. Nach elf Monaten des laufenden Jahres liegen die Neuzulassungen des Importeurs laut dem Kraftfahrt-Bundesamt um 13,8 Prozent über dem Vorjahresergebnis. Seit 2012 hat sich der Absatz des Fabrikats sogar verdoppelt.

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Angesichts der Entwicklung und der vielen daran beteiligten Betriebe sei die Auszeichnung in diesem Jahr „so schwierig gewesen wie bisher nie“, heißt es dazu in einer Mitteilung des Importeurs. In allen Kategorien hätten mehrere Partner zur Wahl gestanden, „bei denen deutlich spürbar ist, dass sie nicht nur Seat-Fahrzeuge verkaufen, sondern die Marke leben“. An ihnen können sich künftige Seat-Partner ein Vorbild nehmen, da zum diesjährigen Partner-Dialog auch Kfz-Unternehmer eingeladen waren, die mit der Marke 2020 starten wollen.

Zu den Autohändlern, die mit Seat kräftig gewachsen sind, gehört die Hahn-Gruppe. Deren Geschäftsführer Frank Brecht nahm in Barcelona den Top Dealer Award für die Gesamtperformance mit der Marke entgegen. „Ich bin stolz, einen starken Partner wie die Hahn Gruppe an unserer Seite zu haben“, sagte Seat-Vorstandschef Luca de Meo.

Ebenfalls ähnlich stark investiert die Scherer-Gruppe in Seat, die in diesem Jahr jedoch den Award für das Engagement mit Cupra erhielt. Scherer hat vor einigen Monaten am Nürburgring einen Cupra-Store eröffnet, der sportliche Fahrer quasi in ihrem natürlichen Umfeld anspricht. Den Preis für diese „authentische Extrameile“ übergaben Cupra-Chef Wayne Griffiths und Johannes Fleck, der bei Seat Deutschland den Bereich Produkt, Planung & Strategie leitet, an Geschäftsführer Christian Scherer.

In der Kategorie Marketing konnte sich die Auto-Thomas-Firmengruppe durchsetzen. Den Preis nahm Geschäftsführerin Judith Blattner entgegen. Sie hat Kunden erfolgreich mit dem Musik-Engagement im Rahmen der „Seat-Sounds“-Musikstrategie und den Online-Rundgang durch ihr Seat-Autohaus angesprochen.

In den klassischen Disziplinen Vertrieb und Service gingen die Awards an zwei ebenfalls klassische Händler. Christian Hackerott, Geschäftsführer des Autoparks Hackerott in Hannover, siegte in der Disziplin Service mit herausragenden Leistungen wie der allgemeinen Kundenzufriedenheit und Reparaturqualität. Und der Top Dealer Award Vertrieb ging an AS Automobile aus Essen. Das Familienunternehmen unter der Leitung von Martin Braunheim ist seit 1993 Seat-Partner.

Den Ausgezeichneten wie auch den anderen Seat-Partnern wird es im kommenden Jahr nicht langweilig werden. Insgesamt zehn neue Modelle wollen Seat und Cupra noch 2020 in den Markt einführen – und damit „die größte Produktoffensive ever“ starten, sagte Strategiechef Johannes Fleck. Die vertrieblichen Aufgaben reichen dabei vom ersten vollelektrischen Modell Seat Mii electric, der im Februar in den Handel kommt, bis zum ersten komplett neu entwickelten Elektromodell, dem El Born, der zum Jahresende kommt. Große Bedeutung wird zudem die Neuauflage des zentralen Modells Leon haben und bei Cupra wird die Markteinführung des ersten eigenständig entwickelten Modells Formentor richtungsweisend werden.

Gelingen soll der nächste Kraftakt mit einer guten Zusammenarbeit zwischen Handel und Importeur. Die Stimmung ist derzeit gut, wie am Verlauf der zurückliegenden Seat-Partnertagung Mitte November abzulesen war. „Den Erfolg, den wir heute Abend gemeinsam feiern, haben wir unserer hervorragenden Zusammenarbeit zu verdanken“, sagte Deutschlandchef Bernhard Bauer. Von einer „ tollen Zusammenarbeit auf Augenhöhe“, sprach laut der Mitteilung auch Benno Schulz, Sprecher des Seat-Händlerbeirats.

Hinter der Geschlossenheit stecken allerdings auch einige Disruptionen im Händlernetz in den vergangenen Jahren. Mit den von den Händlern geforderten neuen Standards sowie der Kündigung der Partnerverträge zur Neugestaltung des E-Auto-Vertriebs und des Digitalgeschäfts sind zahlreiche, auch kritische, Seat-Händler aus dem Netz ausgeschieden.

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 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«