Gefahren: BMW X2 – schicker Lückenfüller

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Agiles Fahrwerk – treffsichere Automatik

Zu ersten Ausfahrten rund um Lissabon stand ausschließlich der kleinere Dieselmotor zur Verfügung, der sich als kraftvoller und harmonischer Partner für den X2 erwies. Natürlich verwandelt er das SUV-Coupé nicht in einen Sportwagen, 7,7 Sekunden für den Standard-Sprint auf Tempo 100 und ein ordentlicher Durchzug dank 400 Nm Drehmoment lassen im Verkehrsalltag aber keineswegs den dringlichen Wunsch nach der leistungsstärkeren Variante aufkommen. Dabei findet die Achtgang-Automatik treffsicher und kaum spürbar die passende Schaltstufe.

Das fahraktive, agile Fahrwerk und die feinfühlige, präzise Lenkung leisten ebenfalls ihren Beitrag zur freudvollen Tour über die kurvige portugiesische Küstenstraße. Die straffe Abstimmung tut ein Übriges, nötigt den Insassen aber auch leichte Zugeständnisse beim Komfort ab - besonders im Sportmodus der optionalen Dynamischen Dämpfer Control, erst recht beim M-Sportfahrwerk, das in den X2-Varianten M-Sport und M-Sport X serienmäßig eingebaut ist. Dann poltert das Kompakt-SUV schon mal über Querfugen hinweg. Aber auch wenn kurze Stöße nicht perfekt herausgefiltert werden, ungemütlich wird die Fahrt nie. Der Verbrauch kann bei flotter Gangart dann allerdings Richtung acht Liter ansteigen.

BMW X2: Schicker Lückenfüller
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Nur wenige Monate später soll das Portfolio des BMW X2 um den Dreizylinder S-Drive18i (103 kW/140 PS) erweitert werden, der als neues Einstiegsmodell den Basispreis auf 34.050 Euro drücken wird. Ein 20i mit Allradantrieb und ein 18d-Diesel mit 150 PS sowohl als S-Drive und X-Drive sind als weitere Ergänzungen ebenfalls eingeplant. Ein Plug-in-Hybrid und leistungsstärkere Performance-Varianten dürften mit etwas Verzögerung gleichfalls noch folgen.

Magere Grundausstattung – lange Aufpreisliste

Wäre da noch die Sache mit den Preisen. Mit 39.200 Euro liegt der X2 i20 S-Drive etwa 2500 Euro über dem vergleichbaren X1. Dabei handelt es sich aber um die mehr oder weniger nackte Basisausstattung, die mit einfacher Klimaanlage, 17-Zöllern und dem kleineren 6,5-Zoll-Bildschirm nur das Allernötigste enthält, das man von einem Premium-Fahrzeug erwarten kann. Und das wird auch in den Advantage- (ab 40.650 Euro) sowie M-Sport-Varianten (ab 45.600 Euro) nur in Maßen besser. Selbst auf die aktuell teuerste Ausführung, den 25d X Drive M-Sport für 51.750 Euro, lassen sich locker noch 10.000 Euro und mehr draufpacken, da der Großteil der Assistenzsysteme, das Infotainment und viele, viele andere Annehmlichkeiten allesamt aufpreispflichtig sind.

Unabhängig vom Preisgefüge ist die Schönheits-Operation aber auf jeden Fall gelungen. Das Fazit kurz und knapp: Der X2 ist kurz und gut. Sehr gut sogar. Vielleicht das schickste Modell aus dem umfangreichen SUV-Sortiment der Münchner, das vom 1er bis zum 6er jetzt keine Lücken mehr aufweist.

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