Gefahren: BMW X2 – schicker Lückenfüller

Von sp-x

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BMW schließt mit dem neuen X2 die Lücke in seiner X-Baureihe. Das SUV-Coupé teilt sich mit dem X1 die Plattform und einen Großteil der Technik, wirkt durch das markante Design – zumindest von außen – aber komplett eigenständig.

Mit 4,36 Metern Länge ist der neue X2 der kürzester Vertreter der BMW SUV-Riege.(Bild:  BMW)
Mit 4,36 Metern Länge ist der neue X2 der kürzester Vertreter der BMW SUV-Riege.
(Bild: BMW)

Der erste X2 der Firmengeschichte schließt die letzte Lücke in der X-Serie vom Einser bis zum Sechser und präsentiert sich mit 4,36 Metern Länge als kürzester Vertreter der Geländewagen-Riege. Als drittes SUV-Coupé der Münchner geht der X2 im März zu saftigen Preisen ab 39.200 Euro an den Start. Er misst von Stoßfänger zu Stoßfänger noch einmal acht Zentimeter weniger als der traditionelle SUV-Bruder X1, mit dem er sich die Plattform und größtenteils auch die Technik teilt. Da der Radstand mit 2,67 Metern aber identisch ist und somit zu knapperen Überhängen führt, zudem die nach hinten leicht abfallende Dachlinie rund sieben Zentimeter niedriger verläuft, ergeben sich völlig andere, ungewöhnliche Proportionen.

Dieses Empfinden wird durch ein markantes Design noch verstärkt. So wirkt schon die Frontpartie sehr wuchtig. Einmal durch die neu geformte, quasi auf dem Kopf stehende Doppelniere, die als prägendes Element der Frontpartie nun unten breiter ist als oben. Aber auch durch die drei voluminösen Lufteinlässe, die zwei seitlichen und die hexagonale Aussparung in der Mitte des kräftigen Stoßfängers.

BMW X2: Schicker Lückenfüller
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In der Seitenansicht fallen die fast rechteckigen Radläufe auf, in denen 20-Zöller natürlich mehr hermachen als die serienmäßigen 17-Zoll-Felgen. Und neben den ausstattungsspezifisch ausgestalteten Radlaufblenden und Schwellern sind es vor allem die sehr hohe Schulterlinie und die daraus resultierenden, schmal zulaufenden Seitenfenster, die das Fahrerhaus optisch in eine flache Kanzel verwandeln. Zusammen mit einem eigenständig gestalteten Heck samt den recht hoch platzierten LED-Rücklichtern mit L-förmiger Lichtgrafik ergibt diese Mixtur ein schwungvolles, sportliches Outfit. Ein Hingucker, der sich deutlich vom X1 absetzt.

Weniger groß fällt der Unterschied im Innenraum aus. Ein paar Kontrast- und Ziernähte mehr, aber ansonsten das bekannte ergonomische Layout mit Materialien in gewohnter BMW-Qualität, ein Multimedia-System mit einem 6,5- oder 8,8-Zoll-Touchscreen und ein farbiges Head-Up-Display, Letzteres wie so vieles andere natürlich nur gegen Aufpreis.

Weniger Platz als im X1

Dass sich das Platzangebot im Fond ein wenig bescheidener darstellt als im X1, erklärt sich aus den veränderten Abmessungen, betrifft allerdings nur die etwas eingeschränkte Kopffreiheit. Mit dem geschrumpften Längenmaß reduziert sich auch das Kofferraumvolumen leicht. 470 Liter sind für ein kompaktes SUV-Coupé aber ein guter Wert und immer noch mehr als bei Wettbewerbern wie dem Audi Q3, dem Jaguar E-Pace oder dem Evoque-Coupé. Mit den im Verhältnis 40:20:40 umlegbaren Rücksitzlehnen lässt sich das Ladevolumen zudem auf 1.535 Liter erweitern. Verschiebbar sind die Rücksitze allerdings nicht.

Natürlich muss auch in einem X2 ein starkes BMW-Herz schlagen, haben die Münchner wieder eine breit gefächerte Motorenpalette geplant. Zum Marktstart werden allerdings zunächst nur drei Motor-Getriebe-Varianten erhältlich sein. Als einziger Benziner wird der X2 S-Drive 20i mit 141 kW/192 PS angeboten, der mit Frontantrieb und einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert wird. Er schafft maximal 227 km/h Spitze und soll sich nach alter EU-Norm mit 5,9 Liter Super auf 100 Kilometern begnügen. Den 2,0-Liter-Diesel gibt es in den beiden Leistungsstufen als X-Drive 20d mit 140 kW/190 PS und als X-Drive 25d mit 170 kW/231 PS. Allradantrieb ist hier serienmäßig ebenso an Bord wie die 8-Gang-Wandlerautomatik von ZF. Die Höchstgeschwindigkeit für die beiden Selbstzünder wird mit 221 beziehungsweise 237 km/h angegeben. Mit 4,8 und 5,3 l/100 km bewegt sich der Dieselkonsum erwartungsgemäß auf niedrigerem Niveau.

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