Gefahren: Maserati Ghibli – jetzt mit kleinen Helfern

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Die Gestaltung des Armaturenbrettes und der Mittelkonsole wurde insgesamt dezent aufgefrischt. Bestellbar sind jetzt neue Ausstattungspakete, von denen eines sogar eine Außenwirkung hat. Das Carbon-Paket sorgt mit Applikationen an Türgriffen, Außenspiegeln oder Heckspoiler für einen sportlicheren Auftritt. In Summe fallen die Änderungen zum jetzigen Modell also nicht wirklich auf. Denn die von immer mehr Fans geschätzten Kernwerte der Kult-Marke blieben unangetastet.

Das wird bei der Kurvenhatz oberhalb des Fürstentums buchstäblich an jeder engen Ecke deutlich. Die Automatik von ZF tanzt – vor allem im Sportmode – durch ihre acht Stufen. Der Diesel mit seiner üppigen Durchzugskraft hängt fast gierig am Gas, stets spurtbereit und angriffslustig. Eine der sportlichsten Business-Limousinen, wenn deren Besitzer sich zwischen zwei Terminen austoben wollen.

Maserati Ghibli: Jetzt mit kleinen Helfern
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Natürlich gibt es auch Benziner im Ghibli-Angebot, sogar eine Version mit Allradantrieb. Aber schon der Diesel erfüllt den Wunsch der Andersdenkenden, die sich durch die Wahl eines italienischen Autos vom Mainstream unterscheiden wollen.

Eine durchaus teure Wahl, wenn man denn all die feinen Extras ordert, die die Preisliste bietet. Beispiele: Das Paket mit den Assistenzsystemen kostet zwischen 2.250 und 3.150 Euro. Für das Navi inklusive Einparkhilfe und Sitzheizung sind ebenfalls 2.500 Euro fällig. Die erwähnte Carbon-Verschönerung rund ums Auto ist mit 2.700 Euro auch kein Schnäppchen.

Den Maserati-Fans wird´s egal sein. Sie freuen sich neben dem schicken Design über den Alltagsnutzen. Der Kofferraum ist mit 500 Litern standesgemäß. Die Abstimmung von Federung und Dämpfern bietet im Normal-Mode lobenswerten Komfort für lange Strecken. Wen stört da, dass trotz des beachtlichen Radstandes von glatten drei Metern der Raum für die Knie der Hinterbänkler knapp wird, wenn die Frontinsassen ihre belederten Sportsitze allzu weit elektrisch nach hinten gleiten lassen.

Aber ein Ghibli hat nun mal nicht den Anspruch einer Familienlimousine. Er zielt auf Freiberufler wie Zahnärzte, Anwälte oder Unternehmensberater. Und die haben für Ausflüge mit der Familie ohnehin noch einen dicken SUV in der Doppelgarage.

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