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Gefahren: Renault Clio – Erwachsen geworden

| Autor / Redakteur: sp-x / Yvonne Simon

Der Renault Clio ist der Bestseller im Renault-Programm und das seit fast 30 Jahren. Die Neuauflage will ihre Spitzenposition behaupten. Dafür haben sich die Entwickler ganz schön ins Zeug gelegt. Allerdings gibt es auch Verluste zu melden.

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Ende September schickt Renault die fünfte Generation des Kleinwagens Clio ins Rennen.
Ende September schickt Renault die fünfte Generation des Kleinwagens Clio ins Rennen.
(Bild: Renault)

Die fünfte Generation des Renault Clio startet Ende September. Anders als die Vorgänger-Modelle gibt es den Kleinwagen ausschließlich als Fünftürer, die Kombiversion wird nicht mehr angeboten. Für den Antrieb stehen vier Benziner zur Wahl, das Leistungsspektrum liegt zwischen 65 und 130 PS. Diesel können nicht mehr geordert werden. Tarife nennt Renault noch nicht, der Einstiegspreis für den 46 kW/60 PS starken Sauger dürfte aber bei knapp unter 13.000 Euro starten, also rund 500 Euro mehr als zuvor.

Die Neuauflage sieht gut aus, ist richtig erwachsen geworden. Optisch stand eindeutig der kompakte Bruder Pate. Der Clio geht als geschrumpfter Mégane durch, besitzt einen expressiven Kühlergrill mit großem Rhombus und die typischen C-förmigen Leuchten, die jetzt serienmäßig als LED ausgeführt sind.

Renault Clio – Erwachsen geworden
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Die Renault-Designer haben dem Versuch widerstanden, das Längenwachstum, das den Clio in den vergangenen vier Generationen von 3,70 auf 4,06 Meter stetig wachsen ließ, fortzusetzen. Der neue Clio fällt sogar etwas kürzer aus, wenn die Differenz auch nur 1,2 Zentimeter beträgt. Da er aber auf einer ganz neuen Plattform steht, die nebenbei auch 50 Kilogramm Gewicht im Vergleich zum Vorgängermodell spart, haben die Ingenieure das Raumgefühl sogar verbessert. Vorne sitzt es sich bequem, auch längere Personen finden ausreichend Platz.

Hinten geht es ebenfalls kommod zu, sofern die Passagiere die 1,80-Meter-Marke nicht überschreiten. Das Kofferraumvolumen ist von zuvor 300 auf nun 340 Liter gestiegen. Klappt man die Rücksitzlehnen um, entsteht ein ebener Ladeboden – sofern der Zwischenboden auf der obersten Position eingelegt wurde. Das Gesamtvolumen beträgt dann maximal knapp 1.100 Liter.

In der digitalen Welt angekommen

Verbessert wurde auch die Materialqualität im Interieur: mehr softer Kunststoff, mehr Chrom, dazu gibt es mehr Ablagen. Wer mag, kann den Innenraum mit farblichen Applikationen aufpeppen. Es zeigt sich auch beim Clio, dass Kleinwagen längst keine rollenden Verzichtserklärungen mehr sind.

Das wird offensichtlich, wenn man sich das Multimedia- und Konnektivitätsangebot betrachtet. Je nach Ausstattung beziehungsweise Zusatzzahlung kommt im Franzosen ein bis zu 9,3 Zoll großes Display zum Einsatz, das mittig im Armaturenbrett positioniert ist und als Bedienzentrale für das neue Multimediasystem „Easy Link“ dient: Willkommen in der digitalen Welt der höheren Fahrzeugklassen. Navi, Radio, Apps oder Smartphone-Integration lassen sich so mit wenigen Schritten ansteuern. Bis zu fünf Fahrerprofile können hinterlegt und individualisiert werden. Zudem lassen sich über ein Fahrmodus-Programm drei verschiedene Modi anwählen: Eco und Sport sind festgelegt, ein drittes kann individuell gestaltet werden.

Ohne Fahrerassistenzsysteme geht auch bei einem Kleinwagen heute nichts mehr. Ab Werk hat der Clio neben einem Notbremsassistenten mit Fußgängererkennung einen Helfer für Verkehrszeichenerkennung samt Geschwindigkeitswarnung an Bord. Optional beziehungsweise ausstattungsabhängig stehen noch ein radarbasierter Tot-Winkel-Warner, Spurhalte- und Fernlichtassistent, adaptiver Geschwindigkeitsregler sowie ein Stauassistent für das autonome Fahren im Stopp- und Go-Verkehr. Eine 360-Grad-Kamera erleichtert auf Wunsch das Parken und Rangieren.

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