Gefahren: VW Polo GTI – Komfort, Karos und Krawall

Von sp-x

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Der Polo GTI gehört seit fast 20 Jahren zum festen Bestandteil der Wolfsburger-Kleinwagenfamilie. Jetzt tritt die neue Generation des kleinen Sportlers an – mit ein bisschen mehr Leistung, aber den bekannten Eigenschaften.

Auch den neuen VW Polo gibt es als GTI.(Bild:  VW)
Auch den neuen VW Polo gibt es als GTI.
(Bild: VW)

Das Wichtigste zuerst: Der kleine Wolf trägt wieder Karo. Das erwarten die Fans so. Nachdem Ende September die sechste Generation des VW Polo debütierte, schieben die Wolfsburger mit dem GTI ab sofort die zumindest zurzeit sportlichste Speerspitze des Kleinwagens nach. Mindestens 23.950 Euro müssen Interessenten für den Kauf locker machen können. Im Preis enthalten sind 200 PS, DSG-Getriebe, eine relativ umfangreiche Serienausstattung und natürlich typische GTI-Alleinstellungsmerkmale wie das Karomuster für die Sitze.

Der Polo ist ja der Kleinwagenwelt längst entwachsen und präsentiert sich hinsichtlich Abmessungen, Design und Technologieangebot als eine Art Bonsai-Golf. Begnügte sich der erste Polo GTI noch mit 88 kW/120 PS, kommt die aktuelle Version fast 20 Jahre später jetzt auf 147 kW/200 PS. So hochmotorisierte Kleinwagen sind allerdings heute keine Seltenheit. Der Opel Corsa OPC, Mini Cooper S, Peugeot 208 GTi oder der Renault Clio R.S. spielen auch in dieser Liga.

VW Polo GTI: Komfort, Karos und Krawall
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Allerdings wirkt der Polo GTI eine Spur satter und erwachsener als seine Konkurrenten. Was auch an der neuen Motorisierung liegt, denn statt des bisherigen 1,8-Liter-Triebwerks mit 141 kW/192 PS profitiert der Kleinwagen jetzt vom Zweiliter-Direkteinspritzer aus dem Golf GTI. Der Standardspurt gelingt in 6,7 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 237 km/h erreicht und maximal 320 Newtonmeter stehen zum Abruf bereit.

Soweit die Theorie. In der Praxis breitet sich schon beim Drücken des Startknopfs und leichten Antippen des Gaspedals ein intensives Grinsen im Gesicht des Fahrers aus. Der Sound aus dem Auspufftopf, der auch bei geschlossenen Scheiben ziemlich unvermittelt ins Fahrzeuginnere dringt, zeigt: Dieser GTI will nicht spielen. Das Sechsgang-DSG (der Handschalter ist erst ab Mitte 2018 verfügbar) schaltet direkt und ohne Verzögerungen die Gänge hoch und runter. Zumindest wenn der Sportmodus aktiviert ist, also das GTI-typische Fahren umgesetzt werden soll. Der Sound und die Schaltung stimmen also schon einmal, und auch das Fahrwerk zeigte sich von seiner besten Seite.

Die Testfahrzeuge verfügten nicht über das serienmäßige Sportfahrwerk, sondern über das konfigurierbare „Sport Select-Fahrwerk“. Hier lassen sich die fünf Modi Normal, Sport, Eco, Comfort und Individual anwählen. Der Fahrer kann über die schaltbaren Dämpfer die Dämpfungskennlinie, die Lenkung, die Motorkennlinie und die Getriebesteuerung variieren. Steht alles auf Sport, versprüht der Kleine eine gewisse Giftigkeit. Auf einem kleinen Rennkurs in der Nähe der mallorquinischen Hauptstadt durfte er unter Beweis stellen, dass er mehr kann, als nur schönen Sound zu produzieren.

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