Gemballa plant eigenes Hypercar

Autor / Redakteur: Mario Hommen/SP-X / Viktoria Hahn

Viele Tuner verstehen sich darauf, Autos schneller zu machen. Gemballa will seine Kompetenz dazu nutzen, ein besonders schnelles Auto von Grund auf selber zu bauen.

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So könnte Gemballas eigenes Hypercar aussehen.
So könnte Gemballas eigenes Hypercar aussehen.
(Bild: Gemballa)

Der Name Gemballa ist in der Autowelt vor allem für aufwendige Porsche-Umbauten bekannt. Künftig will der Tuner allerdings auch einen eigenen Sportwagen bauen. Das derzeit nur in den Köpfen der Planer existierende Fahrzeug soll in der Riege der Sportwagen ziemlich weit vorne mitfahren.

Bislang hat der Fahrzeugveredler lediglich Skizzen einer Mittelmotor-Flunder veröffentlicht. Diese zeichnet sich durch eine aggressive Front, kraftvoll ausgestellte Radhäuser, einen großen Heckflügel und eine Zweifarblackierung aus.

Die für 2022 angedachte Flunder soll in nur 6,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 200 sprinten – zum Vergrößern klicken.
Die für 2022 angedachte Flunder soll in nur 6,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 200 sprinten – zum Vergrößern klicken.
(Bild: Gemballa)

Als Zielvorgaben nennt Gemballa Sprintzeiten von 2,5 Sekunden bis Tempo 100 und 6,5 Sekunden bis zur 200er-Marke. Erreicht werden soll die Antrittsstärke auf Bugatti-Niveau zunächst mit einem Benzinmotor, der deutlich über 800 PS leisten soll. Später wäre auch eine Teilelektrifizierung des Antriebs denkbar. Zwar haben bei modernen Sportwagen Schaltgetriebe weitgehend ausgedient, doch Gemballa kann sich vorstellen, sein Hypercar auch in einer Handschaltversion anzubieten.

Derzeit ist der Tuner noch auf Investorensuche. Wohl auch vom Erfolg der Vorfinanzierung dürfte es abhängen, ob der für Anfang 2020 geplante Prototyp entsteht und bereits zwei Jahre später die Produktion anläuft.

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