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Gewinneinbruch bei Aston Martin

| Autor / Redakteur: dpa / Jens Rehberg

Der Absatz des britischen Luxuswagenherstellers ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Zu schaffen machten Aston Martin zudem höhere Kosten, ein ungünstiger Nachfragetrend und weitere Unsicherheitsfaktoren.

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Aston Martin DB 11 – mit V8-Antrieb kostet das Coupé rund 215.000 Euro.
Aston Martin DB 11 – mit V8-Antrieb kostet das Coupé rund 215.000 Euro.
(Bild: Aston Martin)

Der nicht zuletzt aus James-Bond-Filmen bekannte Sportwagenhersteller Aston Martin Lagonda findet nicht aus der Krise. In den USA leidet die britische Luxusmarke unter hohen Kosten für Werbung und Marketing, wie der Konzern am Dienstag im britischen Gaydon mitteilte. Zusätzlich wuchs der Anteil an „günstigeren“ Autos am Absatz. Insgesamt sank das Neuwagenvolumen im vergangenen Jahr um 7 Prozent auf 5.809 Fahrzeuge.

Als Folge der Entwicklungen sank 2019 der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen nach vorläufigen Zahlen auf 130 bis 140 Millionen britische Pfund (153 bis 165 Mio. Euro). Im Vorjahr hatte Aston Martin noch einen operativen Gewinn von 247 Millionen Pfund ausgewiesen. Unter dem Strich hatte das Unternehmen allerdings damals schon Verluste geschrieben.

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Zuletzt setzte auch der anziehende Kurs des britischen Pfunds dem Autobauer zu. Die wirtschaftliche Unsicherheit rund um den Brexit liegt dem Unternehmen zusätzlich schwer im Magen.

Die Aktie der Briten sackte am Dienstag in London um bis zu 14 Prozent ab. „Vom Geschäftsumfeld her war 2019 ein sehr enttäuschendes Jahr“, sagte Vorstandschef Andy Palmer. Nun will das Unternehmen mit Kostensenkungen gegensteuern. Zudem setzt Aston Martin große Hoffnungen in den Luxus-SUV DBX. Mit ihm will das Unternehmen die Produktion bis 2023 mehr als verdoppeln. Fertigungsstart des DBX soll im zweiten Quartal dieses Jahres sein.

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