Mitteldeutsches Kfz-Gewerbe Goldene Ehrennadel für Helmut Peter

Von Holger Zietz

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Erstmals trafen sich die Mitglieder des 2020 gegründeten Mitteldeutschen Kfz-Gewerbes in größerer Runde. Höhepunkt des Treffens in Sondershausen war die Auszeichnung Helmut Peters mit der Goldenen Ehrennadel des ZDK.

Helmut Peter (l.), Präsident des Kfz-Landesverbands Thüringen, erhielt aus den Händen von ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn die Goldene Ehrennadel des Zentralverbands.(Bild:  Zietz – »kfz-betrieb«)
Helmut Peter (l.), Präsident des Kfz-Landesverbands Thüringen, erhielt aus den Händen von ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn die Goldene Ehrennadel des Zentralverbands.
(Bild: Zietz – »kfz-betrieb«)

Auf der Mitgliederversammlung des Mitteldeutschen Kfz-Gewerbes (MDK) erhielt Helmut Peter die Goldene Ehrennadel des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe. Der Vorstand des MDK zeichnete zudem Felix Schneider, den Sieger im Bundesleistungswettbewerb, mit einem Geldpreis in Höhe von 500 Euro aus. Durch die Einschränkungen aufgrund der Anti-Corona-Maßnahmen war dies die erste große Versammlung des 2020 gegründeten Mitteldeutschen Kfz-Gewerbes.

Helmut Peter, Präsident des Kfz-Landesverbands Thüringen, und Thomas Peckruhn, Präsident des Landesverbands Sachsen-Anhalt, hatten die Obermeister und Geschäftsführer der Mitgliedsinnungen in das thüringische Sondershausen eingeladen. Tagungsort war das Erlebnisbergwerk – in 650 Metern Tiefe.

„Wir werden uns in den kommenden Jahren verstärkt auf den Arbeitsebenen treffen“, kündigte Peter an. Vorrangiges Ziel sei, sich zu vernetzen, miteinander zu sprechen und zusammenzuarbeiten, erklärte Peter in seiner Ansprache. Weiteres Ziel sei, bundesweit stärker wahrgenommen zu werden. „Durch die Pandemie sind wir alle besser durchgekommen als zunächst befürchtet“, zog Peter Bilanz. Der Krieg in der Ukraine stelle nun die Kfz-Betriebe vor neue Herausforderungen. „Wir rechnen damit, dass erst das zweite Halbjahr 2023 die ganze Wahrheit zeigen wird“, sagte Peter mit Blick auf die Änderungen bei der Förderung der Elektromobilität, die anhaltenden Lieferengpässe und hohen Energiekosten.

Verband und Unternehmen müssten sich fragen, welche Betriebsgrößen in Werkstätten und Handel überlebensfähig seien, gab Peckruhn zu bedenken. „Bisher hat das Kfz-Gewerbe immer hervorragende Antworten auf Veränderungen des Marktes gefunden“, so Peckruhn weiter. Schon oft sei dem Modell „Autohändler“ das Aus prophezeit worden. Peckruhn forderte „den Schulterschluss zwischen den Verbänden, um bei Politikern und Autobauern stärker auftreten zu können“.

Zurzeit gehören die beiden Landesverbände Sachsen-Anhalt und Thüringen dem MDK an. Peter und Peckruhn sprachen sich beide für eine starke Präsenz des ZDK in Berlin aus, um die Anliegen des Kraftfahrzeuggewerbes in der Bundespolitik vertreten zu können.

Aus den Händen von ZDK-Vorstandsmitglied Thomas Peckruhn erhielt Helmut Peter zum Abschluss die Ehrennadel des ZDK in Gold, um damit das besondere Engagement des Unternehmers für das Kfz-Gewerbe zu würdigen. Peter engagiert sich als Präsident des Landesverbands Thüringen, in der BFC in Northeim und setzt seine vielfältigen Kontakte in die Politik zum Wohle des Kfz-Gewerbes ein.

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