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Hankook kauft sich in den Reifenhandel ein

| Autor: Jan Rosenow

Die Koreaner übernehmen mit Reifen-Müller einen der letzten großen unabhängigen Einzelhändler in Deutschland mit 44 Filialen. Der Schritt ist ein Bruch mit der bisherigen Strategie.

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Reifen-Müller betreibt 44 Filialen in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen.
Reifen-Müller betreibt 44 Filialen in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen.
(Bild: Reifen-Müller)

Hankook hat sich entschlossen, doch in den Reifenhandel einzusteigen, und mit Reifen-Müller einen der letzten großen unabhängigen Filialisten übernommen. Reifen-Müller ist einer der führenden deutschen Reifenhändler und wurde 1966 gegründet. Das Unternehmen beschäftigt derzeit mehr als 700 Mitarbeiter und betreibt 44 eigene Filialen in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen sowie ein Großhandelsgeschäft.

Sowohl die bisherigen Eigentümer als auch die amtierende Geschäftsführung werden weiterhin als Leitung des Unternehmens fungieren. Neben der Vertriebsgesellschaft von Reifen-Müller, der Reifen-Müller KG, wird die Übernahme auch die Reifen-Müller GmbH & Co. Runderneuerungswerk KG beinhalten.

Im Gespräch mit »kfz-betrieb« im letzten Jahr hatte Hankook-Vertriebsleiter Dietmar Olbrich noch erklärt, warum der Reifenhersteller anders als die Konkurrenz keine eigene Vertriebsorganisation braucht: „Unser Marktanteil wächst auch ohne eigene Kette ständig. Und durch die große Beliebtheit unsere Produkte beobachten wir, dass auch aus den herstellergebundenen Handelsunternehmen eine rege Nachfrage kommt“, sagte er damals.

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Über den Autor

 Jan Rosenow

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Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group