Hommert eröffnet neue Ford-Filiale

200 Einheiten im ersten Jahr

| Autor: Jens Rehberg

Neuer Ford-Betrieb in der Weismainer Straße in Altenkunstadt.
Neuer Ford-Betrieb in der Weismainer Straße in Altenkunstadt. (Bild: Hommert)

Das Hommert Auto Zentrum (Ford und Volvo) mit Hauptsitz in Coburg hat am vergangenen Wochenende seinen dritten Standort im oberfränkischen Altenkunstadt eröffnet. Zuvor hatte das Autohaus, das zur Augsburger Autohandelsgruppe AVAG gehört, 700.000 Euro in das Grundstück und die Immobilie sowie weitere 400.000 Euro in den dreimonatigen Umbau des Betriebs zur Ford-Vertretung investiert. Der ehemalige Opel-Betrieb hatte zum Autohaus Seidler gehört, das vor zwei Jahren in finanzielle Schieflage geraten war. Wie Geschäftsführer Markus Joppich am Mittwoch auf Anfrage sagte, startet Hommert in Altenkunstadt nun mit zehn neuen Mitarbeitern.

An seinem dritten Standort, den er auch selber führen will, erwartet Joppich für das erste Jahr ein Volumen von etwa 80 Neu- und 120 Gebrauchtwagen.

Im April erst hatte Markus Joppich den neuen Standort nach dem langen Leerstand übernommen. Dann startete sogleich die umfassende Modernisierung. Unter anderem stand die Erneuerung der Direktannahme an, eine neue Inneneinrichtung samt Fliesentausch sowie der Einbau einer LED-Licht-Anlage. Die Werkstatt wurde auf den neuesten Stand gebraucht, ein Waschpark installiert und die Ford-CI umgesetzt. „Wir wollen die hohen Ansprüche unserer Kunden nach modernen Dialogannahmeplätzen und effizienten Werkstattabläufen weiter bedienen, kommentiert Markus Joppich die Baumaßnahmen.

Das Familienunternehmen Alfred Hommert wurde vor 85 Jahren in Coburg als Autoelektrik-Betrieb gegründet. Seit 1985 ist Hommert Ford-Vertragshändler. Da es keinen Nachfolger mehr aus der Gründerfamilie gab, verkaufte Dieter Hommert 2013 sein Autohaus an die AVAG. Aktuell beschäftigt Hommert an seinen drei Standorten in Coburg, Sonneberg und Altenkunstadt insgesamt 80 Mitarbeiter.

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