Hyundai Kona Elektro: Ist stark, kommt weit

Autor: Andreas Wehner

Im Sommer bringt Hyundai die Elektroversion des Kona. Das Auto ist in zwei Leistungs- und Reichweitenstufen bestellbar. Insbesondere die Daten der stärkeren Variante klingen für ein B-SUV schon mal beeindruckend.

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Den Hyundai Kona gibt es ab Sommer auch als Stromer.
Den Hyundai Kona gibt es ab Sommer auch als Stromer.
(Bild: Hyundai)

Hyundai stellt seinem im vergangenen Herbst gestarteten B-SUV Kona ab Sommer 2018 eine Elektrovariante zur Seite. Jetzt haben die Koreaner die ersten konkreten Daten zu Batterie und Antrieb veröffentlicht. Der Kona Elektro ist in zwei Leistungsstufen erhältlich: mit 99 kW/135 PS oder 150 kW/204 PS. Vor allem bei der stärkeren Version dürfte ausreichend Farspaß gegeben sein. Sie sprintet in 7,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100.

Die Batteriekapazität beträgt in der 150-kW-Version 64 Kilowattstunden, was für eine Reichweite von bis zu 470 Kilometern nach WLTP sorgt. In der Einstiegsvariante ist ein 39-Kilowattstunden-Akku verbaut, sodass mit dem Modell laut Datenblatt bis zu 300 Kilometer möglich sind.

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In beiden Modellen arbeitet ein Permanentmagnet-Synchronelektromotor, die Stromspeicherung übernehmen im Unterboden platzierte Lithium-Polymer-Akkus. Sie lassen sich an einer 100-kW-Schnellladestation nach Angaben des Hersteller in 54 Minuten zu 80 Prozent aufladen. Die Zeit für einen vollständigen Ladezyklus an einer speziellen Wallbox in der eigenen Garage beläuft sich auf rund sechs Stunden in der 99-kW-Variante und gut neuneinhalb Stunden beim 150-kW-Modell.

Optisch unterscheidet sich der Kona Elektro nur wenig von der konventionell angetriebenen Variante. Auf der ersten Blick fällt die geschlossene Front und das eigenständige Felgendesign auf. Zudem hat die Elektroversion eigene Stoßfänger mit einer geänderten Luftführung, um die Aerodynamik zu verbessern. Innen erkennt man das Elektro-SUV zuallererst am fehlenden Wählhebel. Wie schon beim Ioniq Elektro erfolgt die Bedienung des einstufigen Getriebes über Tasten in der Mittelkonsole.

Zu den Preise macht Hyundai noch keine Angaben. Die Verbrenner-Version startet bei 17.500 Euro, allerdings dürfte die Elektrovariante deutlich teurer sein als das Einstiegsmodell mit 1,0-Liter-Turbobenziner.

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 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«