Interimschef will Seat-Entwicklung beschleunigen

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Sie sind bereits seit 1987 im Volkswagen-Konzern und waren von Anfang an im Finanzbereich tätig. Was hat sich insbesondere in den letzten fünf Jahren verändert?

Von den letzten fünf Jahren habe ich viereinhalb in China verbracht. Das war natürlich ein prägendes Moment. Was in China passiert, ist etwas Unglaubliches. Die haben gerade ein Krankenhaus in zehn Tagen gebaut. Das zeigt die Geschwindigkeit, mit der man dort unterwegs ist. Diese Agilität erlebt man dort jeden Tag. Das ist etwas, das man sich in Europa gar nicht vorstellen kann. Die jungen Leute sind auf der einen Seite unwahrscheinlich hip und gehypt, auf der anderen Seite unglaublich traditionell und bekommen das miteinander vereint. Prägend ist natürlich auch die Luft, die zwar ständig besser wird, aber immer noch eine große Herausforderung ist. Und dann bekommt man noch einmal die Chance nach Barcelona zu wechseln. Etwas ganz Anderes mit perfektem Wetter und einem Licht, das hier alle inspiriert.

Was haben Sie aus China mit zu Seat gebracht?

Noch einmal: Speed, Speed, Speed! Geschwindigkeit ist das eine, aber wenn sie mit der dortigen Geschwindigkeit unterwegs sind und jeden Tag erscheinen neue Leute oder Start-ups auf dem Spielfeld, brauchen sie natürlich einen guten Blick und Überblick, um zu erkennen, was heiße Luft ist und was sich entwickeln kann. Aber wenn sich etwas entwickelt, dann kann das sehr schnell gehen.

Werden wir unter Ihrer Leitung noch den Seat-Markteintritt in China erleben?

Der chinesische Markt ist im letzten Jahr heftig unter Druck geraten. Auch in diesem Jahr erwarten wir keine weitere Steigerung. Daher glauben wir momentan nicht daran, dass es erfolgreich wäre, mit der kompletten Marke in den chinesischen Markt zu gehen. Das kann in zwei oder drei Jahren aber schon wieder ganz anders aussehen.

Barcelona beeinflusst Seat, Seat beeinflusst Barcelona. Was gefällt Ihnen persönlich an der Stadt?

Der gesamte Flair der Stadt. Diese Leichtigkeit der Art. Obwohl die Menschen hier lange und hart arbeiten, vergessen sie trotzdem dabei nicht ihr Lächeln und erfreuen sich an dem, was das Leben zu bieten hat. Hinzu kommen natürlich noch die außergewöhnliche Kultur und Architektur der Stadt.

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