Internet-Sales-Award: Punkten mit Werkstattleistung

Autor / Redakteur: Joachim von Maltzan / Joachim von Maltzan

Andreas Hirch nutzt die Marketing- und Auswertungstools der Internetbörsen und überzeugte damit die Jury des Internet-Sales-Award.

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Das Verwaltungsgebäude des Autohauses Hirch bildet gleichzeitig das Eingangstor zum großen Gebrauchtwagenplatz.
Das Verwaltungsgebäude des Autohauses Hirch bildet gleichzeitig das Eingangstor zum großen Gebrauchtwagenplatz.
( Archiv: Vogel Business Media )

Dass ein freier Autohändler auch mit Werkstattleistungen im Internet punkten kann, ist neu. Andreas Hirch überzeugte mit seiner ungewöhlichen Strategie die Jury des Internet-Sales-Award und erreichte den neunten PLatz.

Ein freier Jahres- und Gebrauchtwagenhändler ist auf das Internet angewiesen – das leuchtet jedem ein. Schließlich muss er seine Kunden aus dem ganzen Bundesgebiet holen und hat kein festes Marktgebiet wie seine Markenkollegen. Aber wie spricht er seine Kunden am besten an, wenn sie so weit verstreut sind? Natürlich über das Internet, über die Gebrauchtwagenbörsen.

So nutzt auch Andreas Hirch dieses Medium, um Jahres- und Gebrauchtwagen zu verkaufen. Aber er bietet im Internet ebenso Serviceleistungen an. Ob Inspektion, Reifeneinlagerung, Autowäsche, Mietwagen oder Lackierarbeiten – Auto Hirch steht seinen Kunden zur Verfügung, wenn sie ihn brauchen.

Rundumkompetenz als Wettbewerbsvorteil

Dieser Serviceansatz ist eher selten bei freien Autohändlern. Hirch hebt sich damit deutlich vom Wettbewerb ab. Er zeigt seine Leistungen auf seiner Webseite und komplettiert den Auftritt mit einer Webcam, die Aufnahmen von seinem Platz mit dem großen Jahreswagenangebot präsentiert. Hirch verfolgt die Zugriffe auf seine Seite sehr genau. Jeden Morgen nutzt er die Auswertungen, die ihm Autoscout 24 zur Verfügung stellt, zusammen mit denen von Google Analytics.

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Außerdem führt er eigene Statistiken, um zu kontrollieren, woher seine Kunden kommen und für welche Fahrzeuge und Dienstleistungen sie sich interessieren. „Davon mache ich abhängig, welche Autos ich besorge“, erläutert er.

Die meisten Zugriffe auf seine Webseite kommen über die Gebrauchtwagenbörsen. Aber Hirch stellt fest, dass immer mehr Interessenten aus der Region direkt auf seine Seite gehen, um sich über die Angebote zu informieren. Kein Wunder, dass sein Bekanntheitsgrad zunimmt; schließlich verschickt Hirch wöchentlich einen Newsletter an knapp 1.200 E-Mail-Adressen.

Um sein Geschäft noch weiter anzukurbeln, bietet er Händlerkollegen an, seine Webseite mitzunutzen und ihren Kunden Jahreswagen anzubieten. Sie können dazu ihr eigenes Logo für ihren Marktauftritt vorblenden und individuell ihren Rabattsatz eingeben. Klickt der Kunde dann auf die Seite weiter, hat er den Eindruck, das Fahrzeugangebot seines Händlers zu sehen. Tatsächlich handelt es sich aber um das Angebot von Auto Hirch. Das Hirch-Team nutzt so viele Möglichkeiten des Internets, um das eigene Geschäft immer stärker auszubauen.

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