Mit dem BX stieg Citroën 1986 auch in den Gruppe-B-Rallyesport ein. Der speziell entwickelte Rallye-BX hieß „BX 4TC“ und hatte wenig Ähnlichkeit mit dem normalen BX. Er hatte einen sehr langen Vorderwagen, da der Motor (eine Version des Simca-Motors 180 von Chrysler Europe mit Turbolader) im Gegensatz zum normalen BX in Längsrichtung eingebaut war. Der Motor wurde auf 2.141,5 cm³ verkleinert (von 2.155 cm³), um nach Anwendung des FIA-Multiplikationsfaktors von 1,4 unter der Drei-Liter-Grenze zu bleiben. Die Rallye-Version des BX hatte außerdem eine hydropneumatische Federung und das Fünfgang-Schaltgetriebe des Citroën SM. Die Hinterachse stammte vom Peugeot 505 mit Hinterradantrieb und hatte eine Kardanwelle aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff. Aufgrund des Gruppe-B-Reglements mussten auch 200 Straßenversionen zur Homologation des 4TC gebaut werden, mit einer 200 PS (147 kW) starken Version des N9TE-Motors. (Bild: Citroën / Slg. Immo Mikloweit) 9/9 Zurück zum Artikel