Suzuki Deutschland Kazuyuki Yamashita übernimmt Geschäftsführung

Autor: Yvonne Simon

In der Suzuki-Allee 7 in Bensheim hat es einen Führungswechsel gegeben. Kazuyuki Yamashita hat Anfang Mai die Geschäftsführung übernommen. Der Manager ist seit über 30 Jahren für Suzuki tätig.

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Suzuki-Deutschland hat seit dem 1. Mai einen neuen Geschäftsführer.
Suzuki-Deutschland hat seit dem 1. Mai einen neuen Geschäftsführer.
(Bild: Suzuki)

Kazuyuki Yamashita steht künftig an der Spitze von Suzuki Deutschland. Wie der Importeur am Montag bekannt gab, löste er bereits zum 1. Mai Seiichi Maruyama ab, der in die internationale Zentrale nach Hamamatsu in Japan zurückkehrt.

Yamashita leitet künftig die Geschäftsbereiche Automobil, Motorrad und Marine. Der Manager bringt über 30 Jahre Erfahrung bei dem japanischen Hersteller mit und war in mehreren Führungspositionen tätig. Unter anderem verantwortete er als Director Automobile Sales den kanadischen Markt und als Managing Director den südafrikanischen Markt für Suzuki.

„Deutschland ist sowohl für Automobile als auch für Motorräder der größte Markt in Europa und hat demnach eine besondere Bedeutung für Suzuki“, sagt Kazuyuki Yamashita laut Pressemitteilung über seinen neuen Verantwortungsbereich, „wir genießen in Deutschland das Vertrauen von Konsumenten und langjährigen Handelspartnern. Das ist eine gute Ausgangssituation, um die Marke zu stärken und zu wachsen.“

Den Anforderungen der Zukunft wolle der Importeur mit neuen Modellen gerecht werden. Essenziell dafür sei eine enge Zusammenarbeit mit den Handelspartnern.

Herausfordernde Aufgaben

Yamashita übernimmt das Ruder in einer herausfordernden Zeit. Suzuki verbuchte im letzten Jahr mit 22.415 verkauften Einheiten am deutschen Markt ein Minus von 44,8 Prozent. Und in der Studie „Markenmonitor 2020“, die die Zufriedenheit der Fabrikatshändler mit ihren Herstellern und Importeuren abfragt, landete das Bensheimer Unternehmen auf dem letzten Platz.

Modellseitig kamen zuletzt der Across und der Swace neu auf den Markt – dabei handelt es sich um Klone des Toyota RAV4 und Corolla. Der Jimny ist gerade als Nutzfahrzeug-Variante gestartet und nur noch als Zweisitzer erhältlich. Ärgerlich für den Handel: Auch künftig kann das Angebot die hohe Nachfrage nach dem Geländewagen nicht decken.

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Redakteurin Management & Handel