KBA warnt vor unsicheren Autositzen für Kleinkinder

Autor / Redakteur: Andreas Grimm / Andreas Grimm

Eigentlich sollen Kindersitze in Autos die kleinen Passagiere vor Gefahren bei einem Unfall schützen. Doch eine Charge von Sitzen erfüllt nicht die notwendigen Voraussetzungen. Die Vertriebsgesellschaft holt die Produkte nun zurück.

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Sieht offiziell aus, erfüllt aber die Norm nicht: ein Kindersitz des Herstellers Jiangsu Best Baby.
Sieht offiziell aus, erfüllt aber die Norm nicht: ein Kindersitz des Herstellers Jiangsu Best Baby.
(Bild: Dekra)

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat an diesem Montag eine öffentliche Warnung vor bestimmten Kindersitzen chinesischer Herkunft ausgesprochen. Die Kindersitze, die nach Kenntnis des KBA unter den Fabrik- und Markennamen Osann und Bambisol vertrieben werden, stellen aus Sicht des Amtes ein Sicherheitrisiko für die Nutzer dar.

Ihre Verwendung könne bei Unfällen zu einer Erhöhung der Verletzungsgefahr beim gesicherten Kind führen, heißt es in der veröffentlichten Warnung. Die Produkte tragen zwar ein ECE-Label mit der Genehmigungsnummer E1 04301367. Allerdings entsprechen die Sitze nicht den Vorschriften der Norm ECE-R44.

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Laut dem KBA führt die Firma Osann einen entsprechenden Rückruf durch. Bei Fragen hinsichtlich des Rückrufs ist die Osann GmbH wie folgt zu erreichen:
Osann GmbH, Gewerbestraße 22, 78244 Gottmadingen, Tel: 07731 / 97 00 77

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