Fachtagung freie Werkstätten Keine Angst vor der digitalen Revolution

Von Steffen Dominsky 6 min Lesedauer

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Seit über 30 Jahren behandelt die Fachtagung Freie Werkstätten und Servicebetriebe Probleme, Sorgen und Nöte des markenunabhängigen Kfz-Gewerbes. In diesem Jahr zeigte sie „Digitale Türöffner“ für das Servicegeschäft.

Mehr als 300 Teilnehmer verfolgten in diesem Jahr vor Ort und digital die mittlerweile 31. Ausgabe der Fachtagung Freie Werkstätten und Servicebetriebe.(Bild:  Stefan Bausewein)
Mehr als 300 Teilnehmer verfolgten in diesem Jahr vor Ort und digital die mittlerweile 31. Ausgabe der Fachtagung Freie Werkstätten und Servicebetriebe.
(Bild: Stefan Bausewein)

„Eindeutig mehr Chance denn Risiko“: So lautete die Antwort, die die 31. Fachtagung Freie Werkstätten und Servicebetriebe auf die Frage gab, was die Digitalisierung für das markenunabhängige Kfz-Gewerbe bedeutet. Und auch wie facettenreich das Thema ist, zeigte die bekannte Fachveranstaltung im Vogel Convention Center in Würzburg auf. „Wir dürfen die Onlinekommunikation auf keinen Fall den Herstellern überlassen!“, forderte zu Beginn des Events der Vorsitzende der Bundesfachgruppe Freie Werkstätten im Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), Jeffrey Kilian.

Fachtagung für freie Werkstätten und Servicebetriebe
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Kilian bezog sich mit seiner Forderung darauf, dass freie Betriebe gegenüber ihren Markenkollegen benachteiligt sind, wenn man ihnen nicht ebenfalls die Möglichkeit einräumt, sich auf das Display im Fahrzeug aufzuschalten, und den Fahrzeughalter über entsprechende Angebote zu fälligen Servicearbeiten oder Reparaturen zu informieren. Zwar gibt es hier bereits diverse Ansätze, um Freie und deren Kunden vor einem „Machtmissbrauch“ der Fahrzeughersteller zu schützen. Es ist aber noch reichlich zu tun. Deshalb appellierte der Vorsitzende der Bundesfachgruppe an die Teilnehmer der Fachtagung: „Melden Sie sich bei Problemen und informieren uns darüber!“