Fachtagung freie Werkstätten

Keine Angst vor der digitalen Revolution

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Der Kontakt zu den Kunden ist auch ein Schlüssel zum Erfolg in Sachen Diagnose. Deren Aussagen wie etwa Symptombeschreibungen sollen in Verbindung mit künstlicher Intelligenz (KI) Werkstätten künftig schneller und besser ans Ziel bringen. Störungen und Defekte könnten diese dann zielgerichteter diagnostizieren, so der Plan. Helfen sollen ihnen dabei zudem neuartige digitale Einkanal-Oszilloskope. Ob und wie das in der Praxis funktioniert, das untersucht die kommenden drei Jahre das Projekt „Autowerkstatt 4.0“.

Das fördert aktuell die Bundesregierung – nicht ohne Grund. „Wenn Sie Menschen nicht klonen können, müssen Sie sich Gedanken machen, wie Sie Prozesse schneller und /oder einfacher machen“, brachte Juan Hahn von Hahn Network, einem der Partner der Autowerkstatt, das Problem des sich weiter verschärfenden Fachkräftemangels auf den Punkt. Dem möchte besagtes Projekt in erster Linie dadurch begegnen, dass es häufig wiederkehrende Fehler und Defekte dokumentiert, mittels KI aufbereitet und so die Werkstatt schneller als Ziel bringt.