Kestenholz übernimmt Mercedes-Niederlassung

Autor / Redakteur: Udo Schwickal / Udo Schwickal

Der Verkauf der Mercedes-Benz-Niederlassungen geht weiter. Die Schweizer Kestenholz-Gruppe hat die beiden Standorte Freiburg und Bad Säckingen übernommen.

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(Foto: Wehner)

Die Verträge sind unterzeichnet, die Tinte ist trocken: Für einen nicht kommunizierten Betrag hat Daimler die Mercedes-Benz-Niederlassung mit den Standorten Freiburg und Bad Säckingen an die Schweizer Kestenholz-Gruppe verkauft. Das bestätigte eine Daimler-Sprecherin am Donnerstag.

Das Unternehmen ist für Mercedes-Benz kein Unbekannter: Als wichtiger Vertreter der Marke in der Nordwestschweiz verfügt die Gruppe auch bereits über einen deutschen Standort: einen Mercedes-Servicebetrieb in Lörrach. „Damit wird ein renommierter, sehr erfahrener und vor allem langjähriger Mercedes-Benz-Partner das Geschäft für die Marke an diesen Standorten fortführen“, kommentierte die Unternehmenssprecherin die Übernahme.

Aus Kostengründen will Daimler in Deutschland 63 der insgesamt 158 konzerneigenen Standorte veräußern, 40 davon in den alten Bundesländern. Der Standort Wiesbaden ging bereits an den Mercedes-Benz Partner KBM Motorfahrzeuge.

Die Kestenholz-Gruppe beschäftigt an ihren acht Standorten in der Schweiz und im badischen Lörrach bereits 320 Mitarbeiter. Sie kümmern sich um den Verkauf und die Wartung von Pkw, Transportern, Lastwagen, Bussen und Oldtimern. Mit der Übernahme von 290 Angestellten in Freiburg und 40 in Bad Säckingen, die eine Beschäftigungsgarantie im Unternehmen bis 2023 haben, verdoppelt sich die Belegschaft der Gruppe. Zugleich knüpft Kestenholz hohe Erwartungen an den Kauf: 4.500 Neuwagen und 3.000 Gebrauchtwagen sollen jährlich abgesetzt werden.

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