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»kfz-betrieb« Auto-Check: 2.100 Kilometer im Subaru Impreza

Autor: Christoph Seyerlein

Quer durch Deutschland in sieben Tagen: Dieser Herausforderung hatte sich vor Kurzem bei uns der Subaru Impreza zu stellen. Der Japaner ist zwar kein klassischer „Grand Tourer“, wusste mit so mancher wichtigen Langstrecken-Eigenschaft aber dennoch zu gefallen.

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Auf Deutschlands Straßen eher ein Exot: Der Subaru Impreza brachte es hierzulande in den ersten acht Monaten 2019 auf 384 Neuzulassungen.
Auf Deutschlands Straßen eher ein Exot: Der Subaru Impreza brachte es hierzulande in den ersten acht Monaten 2019 auf 384 Neuzulassungen.
(Bild: Seyerlein/»kfz-betrieb«)

Würzburg – Freilassing – Würzburg – Hamburg – Münster – Krefeld – Würzburg. Gut 2.100 Kilometer in sieben Tagen. Für diesen Ritt brauchte es kürzlich ein Auto. Die Wahl fiel schließlich auf den Subaru Impreza. Und obwohl der Japaner kein klassischer „Grand Tourer“ ist, wusste er doch mit so mancher wichtigen Langstrecken-Eigenschaft zu gefallen.

Das Stichwort dabei lautet: Komfort. Und davon hat der Impreza viel zu bieten. Die Sitze sind exzellent und verursachen auch bei mehrstündiger Fahrt keinerlei gequälte Rückmeldung von Rücken und Gesäß. Und da der Subaru mit seinem 2-Liter-Boxer mit 156 PS auch eher weniger zum Rasen taugt, lässt es sich in ihm entspannt vorankommen, ohne dass man das Gefühl hat, zum Schleichen verdammt zu sein.

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Natürlich hat der Impreza auch das zweite Subaru-Gen an Bord, mit dem die meisten Kenner die Marke verbinden: Allrad. Doch der Hersteller will sein Boxer-Allrad-Image zunehmend erweitern.

Der Fokus liegt dabei auf dem Thema Sicherheit. Herzstück ist das kamerabasierte System Eyesight, das Helferlein wie Spurhalte- oder Notbremsassistent und adaptive Abstands- und Temporegelung orchestriert. Das funktionierte im Test zumindest solange ordentlich, ehe starke Regenfälle auf der A9 die drei rund um den Innenspiegel platzierten Kameras überforderten.

Kurze Sehnsucht nach dem Diesel

Kein Thema mehr bei Subaru ist der Diesel. Das kann man aufgrund der Situation rund um den Selbstzünder verstehen, auf der Langstrecke wünscht man ihn sich dennoch ein wenig zurück. Denn die gut acht Liter, die sich der Benziner pro 100 Kilometer genehmigt, bereiten dem Geldbeutel nicht allzu viel Spaß.

Gewöhnen muss man sich im Impreza zudem an die Geräuschkulisse, der Wind pfeift einem gelegentlich schon einmal ziemlich laut um die Ohren. Auch das Bedien- und Infotainmentsystem geht nicht sofort intuitiv in Fleisch und Blut über, alles in allem erfüllt es aber seinen Zweck sehr ordentlich.

Der Startpreis des Subaru Impreza 2.0i 4x4 liegt übrigens bei 26.980 Euro, einiges an Ausstattung ist dabei schon an Bord. Mehrseitige Aufpreislisten gibt es – typisch japanisch – nicht. Und das ist auch gut so. Wie auch das gesamte Auto seine Sache auf der Tour durch Deutschland insgesamt gut gemacht hat.

Technische Daten

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Über den Autor

 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«