Kia macht auf Luxus: Sorento für über 60.000 Euro

Autor: Andreas Wehner

Die Koreaner haben ein luxuriöses Sondermodell des Sorento aufgelegt. Das SUV mit dem Namenszusatz Masterpiece wurde von Hand mit Alcantara verkleidet und bietet auch sonst das eine oder andere Extra.

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Limitiert auf 200 Exemplare und über 60.000 Euro teuer: der Kia Sorento Masterpiece.
Limitiert auf 200 Exemplare und über 60.000 Euro teuer: der Kia Sorento Masterpiece.
(Bild: Kia)

Kia hat eine luxuriöse Sonderedition des SUVs Sorento aufgelegt. Das auf 200 Exemplare limitierte Modell kostet stolze 60.990 Euro und dürfte damit preislich weit weg von dem sein, was viele Kia-Käufer sonst für ein Auto ausgeben. Zum Vergleich: Der Einstiegspreis der Sorento beträgt 34.990 Euro, die teuerste Ausstattungsvariante Platinum kostet 51.190 Euro.

Der Sorento Masterpiece basiert auf der bisherigen Top-Version, bietet darüber hinaus aber einige luxuriöse Extras. So wird die exklusive Version des Kia-Flaggschiffs im Innenraum in Handarbeit mit schwarzem Alcantara ausgekleidet: vom Dachhimmel über die Säulen bis zum Schaltsack. Akzente setzen die Trittbretter mit Aluminiumauflage, ein Sportendschalldämpfer aus Edelstahl mit Karbonummantelung an den Endrohren und 20-Zoll-Leichtmetallfelgen in Glanzschwarz.

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Das Masterpiece-Logo ist in die vorderen Kopfstützen und die Mittelarmlehne geprägt und wird zudem mit der Einstiegsbeleuchtung vor allen vier Türen auf den Boden projiziert. Am Armaturenbrett findet sich eine „One of 200“-Plakette, und als passendes Accessoire ist eine in Italien handgefertigte Masterpiece-Reisetasche aus Leder und Alcantara erhältlich.

Zur Serienausstattung gehört eine Acht-Zoll-Kartennavigation mit Premium-Soundsystem von Infinity, elektrisch einstellbare Vordersitze mit Sitzventilation, eine Rundumsichtkamera, ein Parkassistent und eine sensorgesteuerte elektrische Heckklappe. Zur Sicherheitsausstattung gehören ein autonomer Notbremsassistent mit Fußgängererkennung, eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage, ein Spurhalte- und Spurwechselassistent sowie ein Querverkehrwarner. Für den Vortrieb sorgt der 147 kW/200 PS starke 2,2-Liter-Turbodiesel, der mit einem Sechsstufen-Automatikgetriebe und Allradantrieb kombiniert ist.

Unabhängig von diesem Sondermodell versucht sich Kia derzeit höher zu positionieren. Auf der Motorshow in Detroit stellten die Koreaner mit dem Stinger jüngst eine Sportlimousine vor. Das Modell soll im zweiten Halbjahr 2017 auch auf den europäischen Markt kommen.

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Redakteur Newsdesk Automotive