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Kia Proceed: Sportlich und mit großem Heck

| Autor: Andreas Wehner

Der Dreitürer ist Geschichte. Künftig bietet Kia den Proceed als Shooting Brake an - also als coupéhaften Kombi. Und er kommt nicht nur optisch recht sportlich daher.

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Der Kia Proceed feiert seine Publikumspremiere Anfang Oktober auf dem Pariser Autosalon.
Der Kia Proceed feiert seine Publikumspremiere Anfang Oktober auf dem Pariser Autosalon.
(Bild: Kia)

Kia bietet in der Kompaktklasse jetzt eine neue Karosserievariante an. Der neue Proceed kommt anders als der Vorgänger nicht als dreitüriges Coupé, sondern als „Shooting Brake“ – also als coupéhafter Kombi. Das kennt man beispielsweise auch vom Mercedes CLA.

Den Kombi Ceed Sportswagon gibt es weiterhin. Im Vergleich zu ihm kommt der Proceed mit einem nach hinten abfallenden Heck und einer steileren Heckscheibe daher. Das Gepäckraumvolumen ist mit 594 Litern 31 Liter kleiner als beim Sportswagon. Dabei ist der Proceed mit 4,61 Metern einen Zentimeter länger als der Kombi, aber deutlich flacher. 1,42 Meter sind laut Kia der niedrigste Wert im gesamten C-Segment.

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Somit wirkt der Proceed noch länger und sportlicher – auch im Vergleich zu den anderen Mitgliedern der Ceed-Familie. Diese Sportlichkeit unterstreichen auch die Ausstattungsvarianten. Den Proceed gibt es nur in der Variante GT Line sowie als GT.

Ersterer kommt wahlweise mit einem 103 kW/140 PS starken 1,4-Liter-Turbobenziner oder einem Diesel mit 100 kW/136 PS. Die GT-Version wird von einem 150 kW/204 PS starken 1,6-Liter-Turbobenziner angetrieben. Alle Varianten entsprechen – wie inzwischen alle Kia-Modelle - der Abgasnorm Euro 6d-Temp und können statt des serienmäßigen Sechsgang-Schaltgetriebes auch mit einem siebenstufigen Doppelkupplungsgetriebe mit Sportmodus bestellt werden.

Zur Serienausstattung gehören bei beiden Modellen ein Sieben-Zoll-Touchscreen mit Smartphone-Integration, eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung, ein Smart-Key, ein Dämmerungssensor und eine beheizbare Frontscheibe. Gegen Aufpreis können Käufer beispielsweise eine Acht-Zoll-Kartennavigation inklusive Multimediadienst Kia Connected Services, ein JBL-Premium-Soundsystem oder eine induktive Smartphone-Ladestation bestellen.

Die Sicherheitsausstattung beinhaltet serienmäßig einen Frontkollisionswarner mit Notbremsassistent, einen aktiven Spurhalteassistenten, einen Fernlichtassistenten und einen Müdigkeitswarner. Optional sind zudem ein Stauassistent, eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Stop-and-go-Funktion, ein Spurwechselassistent mit Totwinkelwarner, ein Querverkehrwarner, ein Parkassistent und ein Frontkollisionswarner mit Fußgängererkennung verfügbar.

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Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«