Kia Sorento: Mehr als nur ein neuer Look

Autor / Redakteur: Andreas Wehner / Andreas Wehner

Die Koreaner haben ihr SUV einer grundlegenden Überarbeitung unterzogen. Der Sorento teilt sich künftig die Plattform mit dem Hyundai Santa Fe und hat neue Assistenzsysteme sowie veränderte Motoren an Bord.

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Der überarbeitete Kia Sorento rollt noch im Oktober zu den Händlern.
Der überarbeitete Kia Sorento rollt noch im Oktober zu den Händlern.
(Foto: Kia)

Kia hat den Sorento überarbeitet. Dabei stecken die maßgeblichen Veränderungen unterm Blech: Das größere der beiden Kia-SUVs steht künftig auf einer neuen Plattform, die sich das Modell mit dem Konzern-Bruder Hyundai Santa Fe teilt.

Das hat mehr Platz im Innenraum zur Folge. So wächst die Beinfreiheit in der zweiten Reihe um drei Zentimeter. Auf der dritten Sitzbank, die versenkt werden kann, wenn sie nicht gebraucht wird, haben die Passagiere immerhin einen Zentimeter mehr Platz. Der ebenfalls um einen Zentimeter abgesenkte Kabinenboden soll zudem den Einstieg erleichtern. Das Kofferraumvolumen bleibt bei 660 Litern.

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Äußerlich ist das Facelift vor allem am neuen Front- und Heckdesign zu erkennen. Zu den Neuerungen zählen die veränderten Stoßfänger vorn und hinten, neue Nebelscheinwerfer, der modifizierte Kühlergrill, die Scheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht sowie eine veränderte Heckklappe und neu designte LED-Heckleuchten. Innen kommen edlere Materialien zum Einsatz: mehr Chrom und mehr Soft-Touch-Oberflächen.

Daneben spendierten die Entwickler dem Sorento neue Ausstattungsmerkmale. So ist künftig optional die variable Servolenkung Flex Steer an Bord. Auch die Zahl der bestellbaren Assistenzsysteme stieg. Neben einer Gegenlenkunterstützung ist künftig ein Spurhalte- und Spurwechselassistent und eine Einparkhilfe erhältlich.

Stärkerer Benziner, sparsamerer Diesel

Überarbeitet wurden auch die Motoren. So verfügt der 2,4-Liter-Benziner jetzt über Benzindirekteinspritzung und leistet nun 192 PS statt bisher 174 PS. Der Verbrauch liegt wie bisher bei 8,6 Litern pro 100 Kilometer. Der 197 PS starke Diesel erhielt ein neues System zur Abgasrückführung, wodurch der Verbrauch von bisher 6,5 Liter auf jetzt 5,8 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer zurückging.

Mit dem Facelift hofft Kia auf deutlich mehr Käufer. Laut Deutschland-Geschäftsführer Martin van Vugt rechnet der Importeur für 2013 mit etwa 5.000 abgesetzten Einheiten. Zum Vergleich: Seit der Markteinführung im Herbst 2009 verkaufte Kia in Deutschland insgesamt rund 9.300 Sorento.

Die Preisliste beginnt künftig bei 29.990 Euro für den Benziner mit Frontantrieb. Diesel-Käufer müssen für die günstigste Variante – ebenfalls mit zwei angetriebenen Rädern – mindestens 32.290 Euro bezahlen.

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