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Kia Stonic: SUV mit Potenzial

| Autor: Andreas Wehner

Die Koreaner starten jetzt auch im B-SUV-Segment. Aufgrund des erwarteten starken Wachstums dieser Fahrzeugklasse soll sich der Stonic zu einem der Bestseller in der Kia-Palette entwickeln.

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Der Kia Stonic lässt sich optisch so stark individualisieren wie kein Kia zuvor.
Der Kia Stonic lässt sich optisch so stark individualisieren wie kein Kia zuvor.
(Bild: Kia)

Kia hat am Dienstag den neuen Stonic enthüllt. Die Koreaner erweitern mit dem neuen Modell ihre SUV-Palette nach unten gehen in einem der derzeit am schnellsten wachsenden Marktsegmente an den Start. „Wir gehen davon aus, dass die B-SUVs in Europa bis 2020 die C-Segment-SUVs vom Absatz her überholen werden“, sagte Michael Cole, COO von Kia Motors Europe. Mehr als jede zehnte Neuzulassung werde dann auf diese Segment entfallen. „Mit dem Wachstum dieses Segments wird sich der Stonic zu einem unserer Bestseller entwickeln“, prognostiziert der Kia-Manager.

Äußerlich kommt das B-SUV mit einigen Ecken und Kanten daher, reiht sicher aber nicht zuletzt durch den markentypischen Tigernasen-Kühlergrill recht gut in die Kia-Palette ein. Die Koreaner wollen will mit dem Stonic so viele Individualisierungsmöglichkeiten anbieten wie in keinem Modell zuvor. So gibt es Beispielsweise eine Zweitonlackierung mit einer Kontrastfarbe am Dach. Fünf Dachfarben sind im Angebot, sodass schließlich 20 unterschiedliche Farbkombinationen möglich sein.

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Auch innen können Stonic-Käufer mit Farbakzenten gestalterisch tätig werden. Insgesamt ähnelt das Interieur des kleines SUVs jedoch stark dem des Kia Rio. Das ist aber kein Nachteil. Schließlich punktet der Innenraum des Kleinwagens, der auch erst in diesem Jahr neu auf den Markt kam, mit einem frischen, dabei aber klaren, aufgeräumten Design.

Auch die Motorenpalette kennt man bereits zum Teil aus dem Rio. Wie in dem Kleinwagen bringt Kia auch im Stonic zwei Saugbenziner mit 1,2 Litern (62 kW / 84 PS) und 1,4 Litern (73 kW / 99 PS). Hinzu kommt ein 1,0-Liter großer Turbobenziner mit 88 kW/120 PS. Bei Diesel haben sich die Entwickler eine Klasse höher bedient und dem Stonic einen 1,6-Liter-Selbstzünder mit 81 kW/110 PS) verpasst. Der Stonic wird – anders als der Kona, das jüngst vorgestellte B-SUV der Schwestermarke Hyundai – nicht mit Allradantrieb verfügbar sein.

Der Stonic steht ab dem Ende des dritten Quartals 2017 europaweit bei den Händlern. Preise nennt Kia noch nicht. Das Auto dürfte allerdings unterhalb des insgesamt höher motorisierten Kona liegen. Konkurrenten wie der Nissan Juke, der Peugeot 2008 oder der Opel Crossland X kosten in der Basis zwischen 15.500 und 17.000 Euro.

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Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«