Kiekert: Türbremse verhindert Lackschäden

Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Jan Rosenow

Ein neues System soll per Sensor einen drohenden Aufprall erkennen und die Tür elektromechanisch abstoppen.

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In so einer Situation stößt die Tür schnell an das benachbarte Auto. I-Protect verhindert's.
In so einer Situation stößt die Tür schnell an das benachbarte Auto. I-Protect verhindert's.
(Foto: Kiekert)

Millionen von Autotüren schlagen jährlich beim unbedachten Öffnen an parkende Autos, Poller oder andere Hindernisse, die den Ausstieg versperren. Das Ergebnis sind Lackschäden, Kosten und Ärger. Diesem Phänomen rückt nun der Zulieferer Kiekert, Hersteller von Schließsystemen für Autos, mit einer neuen elektromechanischen Bremsfunktion zu Leibe. Das Konzept bedient sich bei den vorhandenen Sensoren im Fahrzeug und bremst bei Kollisionsgefahr den Türfeststeller elektromagnetisch ab. Der Stopp-Mechanismus von „I-Protect“ setzt am Fangband der Autotür an.

Die Idee stammt von einer Schülergruppe der Erzbischöflichen Liebfrauenschule Köln. Im Rahmen der Bildungsinitiative „Business @ School“ der Unternehmensberatung Boston Consulting Group haben die Kölner Schüler ihre Produktidee konzipiert. Kiekert als Industriepartner hat die Entwicklung des Projektes begleitet. Die jungen „Erfinder“ belegten mit ihrer Idee nicht nur den ersten Platz beim Bundeswettbewerb, sondern Kiekert ermöglichte ihnen auch die Patentierung und wird das Produkt in die Fertigung überführen.

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