Bremsendiagnose Kommt ein Auto zum Arzt …

Von Peter Diehl

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Wer die folgenden, bei Continental Aftermarket & Services (Ate) recherchierten Tipps befolgt, kommt Beanstandungen an der Bremse leichter auf die Spur. Vergleichbar mit dem Vorgehen eines Arztes, geht es zunächst darum, dem Kunden zuzuhören.

Die Schlagmessung an Bremsscheibe und Nabe ist wichtig, jedoch nicht der erste Diagnoseschritt. Zuvor kommen das Zuhören und Betrachten.
Die Schlagmessung an Bremsscheibe und Nabe ist wichtig, jedoch nicht der erste Diagnoseschritt. Zuvor kommen das Zuhören und Betrachten.
(Bild: Continental)

Bremsenrubbeln sowie andere haptische und akustische Beanstandungen an Pkw-Bremsen nahmen in den letzten Jahren zu. Die Hintergründe sind nachvollziehbar: Immer leistungsfähigere Fahrzeuge werden immer komfortabler, auch leiser. Letzteres an Antriebsstrang und Fahrwerk ebenso wie im Innenraum. Batterieelektrische Fahrzeuge und Hybride im Elektrobetrieb erzeugen keinerlei Verbrennungsmotorgeräusche. Diese Gesamtentwicklung erfordert leistungsfähigere, aber auch komfortablere Bremsen, weil Vibrationen und Geräusche leichter zu den Passagieren durchdringen würden.

Obwohl auch Heißrubbel-Beanstandungen zunahmen, vor allem bei großen und schweren Fahrzeugen, liegt das Hauptaugenmerk der Trainer von Continental Aftermarket & Services (Ate) auf dem Kaltrubbeln. Nicht allen dieser Beanstandungen ist leicht auf die Spur zu kommen.