Xpeng Aeroht Land Aircraft Carrier Land-Luft-Fahrzeuggespann kommt 2026 in Serie

Quelle: sp-x 2 min Lesedauer

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Seit über 100 Jahren kündigen Unternehmen immer wieder an, den Traum vom fliegenden Auto wahr werden zu lassen. Xpeng kommt dem immer näher – auch wenn beim Land Aircraft Carrier Auto und Fluggerät noch getrennt sind.

Als echtes Flugauto geht der Land Aircraft Carrier nicht durch. Doch auch am fliegenden Auto arbeitet Xpeng Aeroht.(Bild:  Xpeng)
Als echtes Flugauto geht der Land Aircraft Carrier nicht durch. Doch auch am fliegenden Auto arbeitet Xpeng Aeroht.
(Bild: Xpeng)

Auf der Technikmesse CES in Las Vegas hat Xpeng Aeroht seinen Land Aircraft Carrier vorgestellt. Damit will die Tochter des chinesischen Autobauers Xpeng den lang gehegten Traum vom „fliegenden Auto“ ein Stück weit Wirklichkeit werden lassen. Die ersten Exemplare sollen 2026 an Kunden ausgeliefert werden.

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Basis des Zwitterkonzepts ist eine dreiachsige, elektrisch angetriebene Mischung aus Van und Pickup. Im Heck steckt ein elektrisch angetriebenes Fluggerät. Das eVTOL soll in kurzer Zeit startbereit sein. Nach dem Flug kann es wieder im Kofferraum verstaut werden. Nach Angaben von Xpeng Aeroht liegen bereits mehr als 3.000 Vorbestellungen vor.

Optisch erinnert der 5,50 Meter lange und zwei Meter breite Land Aircraft Carrier mit seinem kantigen Design an Teslas Cybertruck. Das Fahrzeugt bietet eine Passagierkabine mit vier Sitzplätzen, im Heck ist Platz für das Fluggerät. Dank Hinterradlenkung soll der sechsrädrige Van trotz seiner Größe wendig sein. Außerdem verspricht Xpeng eine hohe Nutzlast und Geländegängigkeit.

Hohe Reichweite

Der Van soll zudem über die weltweit erste 800-Volt-Siliziumkarbid-Plattform verfügen. Sie ermöglicht eine Reichweite von mehr als 1.000 Kilometern nach chinesischem Messzyklus. Der auch als Bodenmodul bezeichnete Dreiachser soll das Luftmodul unabhängig von einer Ladeinfrastruktur während der Fahrt und beim Parken mit Strom versorgen. Eine volle Batterie des Bodenmoduls liefert Strom für bis zu sechs Flüge.

Das aus Carbon gefertigte Luftmodul verfügt über sechs ausfahrbare Arme mit je einem Rotor. Die Front und die Einstiegstüren sind mit großen Glasflächen ausgestattet. So haben die maximal zwei Passagiere eine gute Aus- und Rundumsicht. Für das Flugsteuerungssystem mit Fly-by-Wire-Technologie verspricht Xpeng mehrfache Redundanz für Antrieb, Stromversorgung, Kommunikation, Flugsteuerung und Betrieb. Auf den Ausfall eines Rotors soll innerhalb von Millisekunden eine automatische Notfallreaktion folgen. Elektronisches Fencing und Multi-Source-Navigation gehören ebenfalls zur Ausstattung.

Echtes Flugauto in der Entwicklung

Xpeng Aeroht arbeitet parallel an weiteren Flugprojekten. Unter anderem soll ein modulares und damit echtes Flugauto entwickelt werden. Außerdem ist ein Hochgeschwindigkeits-Tiltrotor-Flugzeug geplant, das in einem urbanen Luftverkehrsnetz eingesetzt werden kann. Geplant ist auch ein eVTOL-Flugzeug, das in einem Land-Luft-Verkehrssystem eingesetzt werden kann, zum Beispiel für den Weg von zu Hause ins Büro.

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