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Die zehn Zentimeter, die das Kompakt-SUV im Vergleich zum Freelander gewachsen ist, kommen den Insassen und dem Gepäckraum zugute: Das Raumgefühl ist insbesondere in Kombination mit dem optionalen Panoramadach erstaunlich luftig. Die zweite Sitzreihe lässt sich 16 Zentimeter nach hinten verstellen: Sind die Sitze in der vordersten Position, ist der Kofferraum des Discovery Sport so groß wie im Range Rover. In der hintersten Position hingegen haben die Insassen so viel Beinfreiheit wie im Flaggschiff des britischen Herstellers. Klappt man die zweite Sitzreihe um, steigt das Kofferraumvolumen auf stolze 1.698 Liter.
Neue Konnektivitätsplattform
Eine Besonderheit des Discovery Sport ist auch die von den Range-Rover-Modellen bekannte „Theaterbestuhlung“: Die Insassen in der zweiten und dritten Sitzreihe sitzen jeweils leicht erhöht und haben dadurch einen besseren Überblick. Auch an die Unterhaltung der Passagiere haben die Briten gedacht: Mit „Incontrol“ hat der britische Hersteller endlich eine moderne Konnektivitätsplattform im Angebot. Über den Acht Zoll großen Touchscreenmonitor können die Insassen eine Reihe fahrzeugoptimierter Smartphone-Apps bedienen, die sie im Apple-App-Store und bei Google Play herunterladen können.
Zu den Highlights bei den Assistenzsystemen im Discovery Sport zählen neben dem neu entwickelten Notfall-Bremsassistenten eine Verkehrsschilderkennung, ein Park-, Fernlicht- und Spurhalteassistent sowie ein Toter-Winkel-Warnsystem. Dazu kommen HD-Surround-Kameras, sensorgesteuerte Scheinwerfer und so genannte Wade-Sensing-System für sichere Wasserdurchfahrten. Ebenfalls neu ist ein Head-up-Display, das auf Lasertechnik basiert.
Stolz ist Land Rover auch auf seinen neuen Fußgänger-Airbag: Druckrohrsensoren erkennen bei einer Geschwindigkeit zwischen 24 und 48 km/h den Anprall eines erwachsenen Fußgängers und lösen den in der Basis der Windschutzscheibe montierten Airbag aus.
Neue Motorengeneration debütiert im Sommer
Noch nicht „State of the Art“ sind die Motoren, die den Discovery Sport antreiben: Der erste Vertreter der selbst entwickelten Ingenium-Motoren ist erst ab dem Spätsommer 2015, vorerst ausschließlich in der frontangetriebenen Variante, erhältlich. Der 150-PS starke Dieselantrieb namens eD4 soll durchschnittlich gerade einmal 4,5 Liter verbrauchen und 119 g/km CO2 emittieren.
Die Käufer, die den Allradantrieb vorziehen, haben die Wahl zwischen einem 2,0-Liter-Vierzylinderbenziner, der 177 kW/240 PS bereitstellt, und einem 2,2-Liter-Turbodiesel, der in zwei Leistungsstufen erhältlich ist: Die eine bringt 110 kW/150 PS auf die Straße, die andere 140 kW/190 PS. Die beiden Dieselantriebe lassen sich dabei wahlweise mit einer Neunstufenautomatik oder einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombinieren.
Fazit: Mit dem Discovery Sport hat Land Rover ein Kompakt-SUV entwickelt, das mit seinen kraftvollen Motoren sowohl auf der Straße als auch auf schwierigem Gelände und bei winterlichen Straßenverhältnissen überzeugt. Das Design des Discovery Sport ist eine gelungene Mischung zwischen Evoque und Range Rover Sport und reiht sich perfekt in das neue Modellgesicht des britischen Herstellers ein. Der Innenraum wirkt hochwertig und aufgeräumt. Einzig die Passagiere, die in der dritten Sitzreihe Platz nehmen, dürften, sofern es sich nicht um kleine Kinder handelt, nur wenig Lust auf lange Reisen haben.
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