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Liqui Moly geht zu den Bullen

| Autor: Steffen Dominsky

Allen voran der US-amerikanische Markt bietet für den Schmierstoff- und Additivspezialisten noch reichlich Wachstumsperspektiven. Die möchte er sich nun in Verbindung mit einem beeindruckenden Sponsoring erschließen. Doch auch hierzulande engagiert sich Liqui Moly in Sachen Sportwerbung.

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Von links: Peter Baumann (Marketingleiter Liqui Moly), Michael Reinsdorf (Besitzer und Präsident der Chicago Bulls) und Sebastian Zelger (Geschäftsführer Liqui Moly USA) gehen künftig gemeinsame Wege.
Von links: Peter Baumann (Marketingleiter Liqui Moly), Michael Reinsdorf (Besitzer und Präsident der Chicago Bulls) und Sebastian Zelger (Geschäftsführer Liqui Moly USA) gehen künftig gemeinsame Wege.
(Bild: Liqui Moly)

Werbung macht bekannt. Viel beziehungsweise „große“ Werbung macht noch bekannter. Getreu diesem Motto tritt Liqui Moly nun als Sponsor des US-amerikanischen Basketballteams „Chicago Bulls“ auf. Die Werbung im Stadion und in sozialen Medien soll die breite Aufmerksamkeit, die der Verein genießt, auf die Ulmer Marke übertragen. Dafür zahlt das Unternehmen einen siebenstelligen Betrag. „Das ist unser bislang größtes Sponsoring-Engagement in Nordamerika“, sagt Peter Baumann, Liqui-Moly-Vertriebsleiter. Neben seinem Logo, das im United-Center, auf beiden Korbständern sowie auf den digitalen Kanälen der Bulls zu sehen sein wird, erhält Liqui Moly die Möglichkeit, Kunden zu Spielen einzuladen.

Weltweit verfolgen mehrere hundert Millionen Zuschauer die Spiele der NBA, der mit Abstand beliebtesten Basketball-Liga der Welt. Dazu kommt, dass die Chicago Bulls besonders viele und besonders loyale Fans haben, nicht nur in Nordamerika, sondern auch in Südamerika, Europa, Asien und Australien. Der Verein beziffert sie auf weltweit 175 Millionen – diese Zahl toppe kein anderes Profi-Team in den USA.

„Das transatlantische Sponsoring ist keine Investition allein in unser US-Geschäft, sondern strahlt weit darüber hinaus“, ist Marketingleiter Peter Baumann überzeugt. Ziel des Engagements ist es, die Bekanntheit von Liqui Moly in Nordamerika zu steigern. Sie hat im ersten Halbjahr 2018 um über 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zugelegt. Zuvor hatte das Unternehmen massiv in den US-Markt investiert und dort sein Personal in den letzten zwei Jahren mehr als verdoppelt.

Es lebe der Sport!

Hierzulande und in Österreich sponsert der Schmierstoff- und Additivspezialist in der kommenden Saison die Vierschanzentournee, einen der ganz großen Skisprung-Wettkämpfe. Diesen hatten die Ulmer bereits in den Jahren 2009/2010 unterstützt. Das Liqui-Moly-Logo wird nicht nur auf den Banden, sondern auch im Aufwärmbereich, beim Start und auf der Presserückwand zu sehen sein. Außerdem taucht die Marke schon im Vorfeld in der Kommunikation des Veranstalters auf. „Das gibt uns eine grandiose Markensichtbarkeit – nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt“, erklärt Salvatore Coniglio, Exportleiter bei Liqui Moly.

Des Weiteren engagiert sich die Marke auch bei der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Österreich und bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in der Slowakei. Für einen Ölhersteller ist Motorsport der naheliegende Sponsoringbereich. Doch seit Jahren ist Liqui Moly auch im Wintersport aktiv. Damit bleibt die Marke sichtbar, auch wenn die Motorsportsaison vorbei ist. „Das ist eine hervorragende Ergänzung zu unserem großen Motorsport-Engagement, zum Beispiel in der Moto-GP“, sagt der neue Co-Geschäftsführer Günter Hiermaier.

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Über den Autor

 Steffen Dominsky

Steffen Dominsky

Redakteur »kfz-betrieb«, "bike & busines", "Fahrzeug + Karosserie", stellv. Ressortleiter Service & Technik »kfz-betrieb«, Vogel Communications Group