LV Schleswig-Holstein: Tipps fürs Gewerbe

Von Facebook bis Serienbrief

08.04.2011 | Autor: Joachim von Maltzan

Ohne ein effektives Marketing kann heute kaum ein Unternehmen mehr erfolgreich arbeiten. Das gilt auch für das Kfz-Gewerbe. Die Angebote und Rezepte sind jedoch so umfangreich, dass es vielen Betrieben schwer fällt, zu entscheiden, welche davon zu ihnen passen.

Der Landesverband Schleswig-Holstein veranstaltete deshalb vom 4. bis 6. April in Kiel die Marketingtage, um seinen Mitgliedern Entscheidungshilfen an die Hand zu geben. Rund 350 Personen folgten der Einladung und nahmen an den verschiedenen Vorträgen und Workshops teil. Ein Festabend im exklusiven Kieler Yachtclub rundete die Veranstaltungsreihe ab.

Umfangreiche Veranstaltungsreihe

Mit dem Zitat „Kunden sind schizophrene, multiple Persönlichkeiten und deswegen brauchen wir ein effektives Marketing“, begrüßte der Landesgeschäftsführer Jan-Nikolas Sonntag die zahlreichen Besucher. Maria Scharrenberg und Martin Seydell, die Initiatoren der Marketingtage, nahmen sich das wichtige Thema „Neue Kunden braucht der Stamm“ vor. Best-Practice-Beispiele ergänzten ihre Ausführungen. So berichtete der freie Händler Stefan Vorbeck von den unterschiedlichen Aktionen, die er in seinem Betrieb durchführt und durch die er täglich neue Interessenten in sein Unternehmen holt. Er ermunterte seine Kollegen, kreativ zu sein.

Der Opel-, Saab-, Chevrolet- und Smart-Händler Arne Joswig geht einen anderen Weg. Ihm ist die Partnerschaft mit den Herstellern besonders wichtig. Er betont: „Ich muss vor Ort abbilden, was der Hersteller macht. Wenn ich gegen dessen Image agiere, dann verpuffen unsere Anstrengungen fruchtlos“.

Viele Marketingaktionen beginnen mit einem Mailing. Die Qualität dieser Briefe ist daher entscheidend für den weiteren Erfolg der Maßnahme. Heiko Fenske und Alexander Hahn vom Direktmarketing Center der Deutschen Post in Kiel erläuterten den Zuhörern, wie ein Empfänger auf solche Mailingaktionen reagiert. Mithilfe einer Blickverlaufkamera dokumentierten sie, was der Leser in den wenigen Sekunden, die er für solche Briefe erübrigt, überhaupt zur Kenntnis nimmt. Generell gilt hier: Weniger ist mehr.

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