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Lynk & Co: Chinesische Volvo-Schwester präsentiert Serienmodell

Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Wehner

Die chinesische Volvo-Mutter Geely hat eine neue Marke hervorgebracht, die in zwei Jahren auch bei uns starten soll – mit schwedischer Technik. Neben dem ersten Serienmodell zeigten die Chinesen in Shanghai eine Limousinen-Studie.

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2019 will Lynk & Co mit dem 01 in Europa starten.
2019 will Lynk & Co mit dem 01 in Europa starten.
(Bild: Lynk & Co)

Neue Automarken sind in der letzten Zeit einige gegründet worden, vor allem im Sportwagen- und Elektrobereich tun sich immer wieder frische Unternehmen auf – mit mehr oder weniger nachhaltigem Erfolg. Auch der chinesische Geely-Konzern, zu dem unter anderem Volvo gehört, hat vergangenes Jahr mit einer neuen Marke von sich hören lassen, und gleich aus zwei Gründen Aufmerksamkeit erregt: Zum einen klingt der Name Lynk & Co doch ein wenig holprig, zum anderen ist das erste, Ende 2016 enthüllte Modell durchaus ungewöhnlich gezeichnet. Auf der Autoshow in Shanghai legen die Chinesen jetzt mit einer neuen Studie nach.

Während das SUV 01, das nicht wenige Betrachter an einen – zugegeben etwas verunstalteten – Porsche Macan erinnert, inzwischen serienfertig ist, steht die ebenfalls auf der Auto Shanghai gezeigte Limousine noch als Concept Car im Rampenlicht auf der Messebühne.

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Anders als anfangs vermutet, zählt Lynk & Co bei der Namensgebung nicht weiter, sondern betitelt die Mittelklasselimousine als 03. Allerdings soll die Lücke zwischen den beiden noch gefüllt werden. Insgesamt plant die Marke in nächster Zukunft acht Modelle auf den Markt zu bringen, jedes Jahr eines.

Optisch hält sich der 03 an das, was der 01 vorgegeben hat. Das klassische Stufenheck-Modell hat die Scheinwerfer ebenfalls Porsche-typisch hoch angesetzt, der Kühlergrill zieht sich über die gesamte Frontbreite, und die Heckleuchten haben eine gewisse Schwere.

Genauso übernimmt die Limousine viel vom nun in Shanghai erstmals zu sehenden Interieur des 01. Die Mittelkonsole dominiert hier wie dort ein großer Touchscreen. Schalter und Tasten gibt es nur wenige und hinter dem Lenkrad leuchten digitale Instrumente. Die Verarbeitung wirkt weitgehend gut, allerdings verwenden die Chinesen an vielen Stellen doch recht unschönes Hartplastik.

Spannend wird es unter dem Blech: Wie der 01 nutzt auch der ebenfalls in Schweden entwickelte 03 Volvo-Technik, genauer gesagt die CMA-Plattform, auf der auch die S40-, V40- und XC40-Modelle aufbauen werden. Das garantiert dem Newcomer zum einen bewährte Qualität, zum anderen hohe Sicherheits-Standards – ein Punkt, mit dem viele chinesische Hersteller in der letzten Zeit immer wieder Probleme hatten.

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