Ziele für das Kfz-Gewerbe Marschroute bis 2030

Autor Doris Pfaff

Um die Folgen der Klimaschutzpolitik für die Branche abzumildern, legte der ZDK-Vorstand in Stuttgart seine strategischen Ziele bis zum Jahr 2030 fest: Bei der E-Mobilität versteht sich das Kfz-Gewerbe als die Schnittstelle zum Hersteller.

In Stuttgart trafen sich Geschäftsführung und Vorstand vom ZDK zu einer Klausurtagung, um unter anderem die strategischen Ziele bis 2030 abzustecken.
In Stuttgart trafen sich Geschäftsführung und Vorstand vom ZDK zu einer Klausurtagung, um unter anderem die strategischen Ziele bis 2030 abzustecken.
(Bild: Promotor)

Die Auswirkungen der Klimaschutzpolitik bekommt das Kfz-Gewerbe schon jetzt zu spüren. So sieht das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung bis 2030 unter anderem vor, die Elektromobilität durch Kaufanreize zu fördern. Zudem beinhaltet es eine CO2-Bepreisung von Benzin, Diesel, Heizöl und Erdgas. Und die EU will ab 2035 gar keine fossilen Verbrenner mehr zulassen.

Dass nun der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) seine strategischen Ziele bis 2030 vorlegt, kommt also nicht von ungefähr. In Stuttgart definierte der ZDK-Vorstand in seiner zweitägigen Klausurtagung seine strategischen Ziele für die nächsten Jahre. Dabei ging es vor allem um die Zukunft von Vertrieb und Service, die Rolle der Elektromobilität und die Sicherung der Fachkräfte für das Kfz-Handwerk. „Mit der Festlegung der strategischen Ziele geben wir die Richtung vor, an der sich unsere Arbeit in den kommenden Jahren orientieren muss“, sagte ZDK-Präsident Jürgen Karpinski.