Mazda MX-5: Die Roadster-Ikone

Autor / Redakteur: Ottmar Holz / Ottmar Holz

»Gebrauchtwagen Praxis« Kaufberatung: Sportliches, dezentes Cabrio mit zwei Sitzen? Mazda hat seit 25 Jahren die passende Antwort auf diese Frage.

Mazda MX-5: Roadster in der dritten Generation.
Mazda MX-5: Roadster in der dritten Generation.
(Foto: Mazda)

Ende der achtziger Jahre hatte kein europäischer Hersteller mehr einen kleinen, bezahlbaren Roadster im Angebot. Das Segment war praktisch tot. Der Alfa Romeo Spider war schon damals hoffnungslos veraltet, Anhänger von handlichen Cabrios deckten sich mangels Alternativen bis weit in die neunziger Jahre mit Triumph Spitfires oder ähnlichen Oldtimern ein. Moderne, offene Zweisitzer gab es bestenfalls als Targa mit unpraktisch herausnehmbarem Dach. Mit ganz dickem Geldbeutel gab es noch die Alternative Mercedes 500 SL. Und genau in dieser Zeit präsentierte Mazda einen puristischen Zweisitzer mit Hinterradantrieb und emotionalem, von britischen Roadstern inspiriertem Design.

Der MX-5 wurde auf der Chicago Auto Show am 10. Februar 1989 vorgestellt, die Markteinführung in Europa fand im Mai 1990 statt. Zum Verkaufsstart wurde zunächst nur ein 1,6-l-Motor mit 85 kW/115 PS angeboten. Dieser Motor sorgte für die in der damaligen Zeit beeindruckenden Fahrleistungen. Im Lauf der Modellgeschichte schob Mazda eine überschaubare Anzahl durchweg stärkerer Motoren nach. In der bisher 25 Jahre dauernden Bauzeit gab es drei Modellreihen, die nur vorsichtig optisch verändert wurden. Die charakteristischen Klappscheinwerfer allerdings fielen leider bereits dem ersten Facelift zum Opfer. Im Januar 1998 präsentierte Mazda die zweite Generation des MX-5 (Produktions-Code NB). Technisch und optisch blieb sich der Wagen weitgehend treu.