Mazda schraubt weltweite Absatzprognose zurück

Autor: Andreas Wehner

Der japanische Autobauer hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres fünf Prozent weniger Autos verkauft. Die Absatzerwartungen für das Gesamtjahr setzte Mazda nun herunter – nicht jedoch die Gewinnprognose.

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(Bild: Mazda)

Nach rückläufigen Kennzahlen in den ersten neun Monaten setzt Mazda seine weltweite Absatzprognose für das bis 31. März laufende Geschäftsjahr herunter. Statt bisher 1,555 Millionen verkaufter Einheiten erwarten die Japaner nun nur noch glatte 1,5 Millionen, wie der Autobauer am Mittwoch mitteilte. Im Geschäftsjahr 2018/19 hatte Mazda 1,561 Millionen Autos ausgeliefert.

Aufgrund vorteilhafter Wechselkurseffekte bleiben die Prognosen für das Betriebsergebnis und für den Nettogewinn aber unverändert. Die Japaner rechnen dabei mit deutlichen Rückgängen im Vergleich zum Vorjahr. Beim Umsatz erwartet Mazda nach wie vor einen leichten Rückgang auf 3,5 Billionen Yen (29 Mrd. Euro).

Absatz in Europa stieg an

Zwischen dem 1. April und dem 31. Dezember 2019 verkaufte der japanische Automobilhersteller weltweit rund 1,106 Millionen Fahrzeuge. Das entspricht einem Minus von 5 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des vorherigen Geschäftsjahres. Dabei verbuchte Mazda in allen wesentlichen Vertriebsregionen Rückgänge – mit Ausnahme von Europa. Dort stieg der Absatz um 11 Prozent auf 219.000 Einheiten. Als größter europäischer Einzelmarkt trug dabei Deutschland mit 54.000 Auslieferungen und einem Plus von 10 Prozent einen wesentlichen Teil bei.

Der Umsatz der Mazda Motor Corporation sank in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres um 2 Prozent auf 2,6 Billionen Yen, der Betriebsgewinn ging um 43 Prozent auf 32,3 Milliarden Yen zurück. Unterm Strich verdienten die Japaner 32,4 Milliarden Yen. Das entspricht einem Minus von 8 Prozent im Vergleich zu den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2018/19.

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Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«