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Mazda: Weniger Gewinn trotz Absatzrekord

| Autor: Yvonne Simon

Die Umsatzrendite der Japaner ist in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres von 4,6 auf 1,8 Prozent gesunken. Gleichzeitig meldet der Hersteller einen neuen Absatzrekord.

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(Bild: Mazda)

Mazda hat in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres weniger Gewinn verbucht als im Vorjahreszeitraum. Wie sich aus den am Mittwoch vom Hersteller veröffentlichten Zahlen ergibt, ist die Umsatzrendite von 4,6 Prozent auf 1,8 Prozent gesunken. Das Geschäftsjahr der Japaner beginnt jeweils am 1. April und endet am 31. März.

Zwischen April und September erzielte Mazda laut Mitteilung ein Betriebsergebnis von umgerechnet 237,7 Millionen Euro sowie einen Nettogewinn von 187,7 Millionen Euro. Den Umsatz konnte der Hersteller leicht auf 13,3 Milliarden Euro steigern (Vorjahr: 13,15 Mrd. Euro).

Gleichzeitig meldete Mazda, im ersten Halbjahr mehr Autos verkauft zu haben als je zuvor in einem vergleichbaren Zeitraum. Gegenüber 2017 ist der Absatz um 1,7 Prozent auf 796.000 Neufahrzeuge gestiegen. Als Grund für den Anstieg nennt Mazda eine weiterhin hohe Nachfrage nach SUV-Modellen sowie die Einführung der aktualisierten Modelle Mazda 6, Mazda CX-3 und Mazda MX-5.

Für das komplette Geschäftsjahr 2018/2019 hat der Hersteller seine Prognosen dennoch nach unten korrigiert. Niederschläge historischen Ausmaßes hätten im Sommer einen Produktionsausfall von 44.000 Fahrzeugen verursacht und das Betriebsergebnis um rund 218 Millionen Euro beeinträchtigt. Anstatt 1,662 Millionen Einheiten erwartet Mazda nun noch einen Absatz von 1,617 Millionen Fahrzeugen. Den erwarteten Betriebsgewinn schrauben die Japaner auf 538,5 Millionen Euro (zuvor rund 817,2 Mio.) herunter und erwarten einen Nettogewinn von 384,6 Millionen Euro (zuvor rund 622,6 Mio.).

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 Yvonne Simon

Yvonne Simon

Redakteurin Management & Handel