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Mehrmarken-Autohaus Aventi eröffnet zweiten Standort

| Autor: Yvonne Simon

Das Bamberger Autohaus Aventi hat das insolvente Autohaus Eismann übernommen und neu eröffnet. Am Stammsitz handelt das wachsende Unternehmen bereits fünf Marken und sucht für den zweiten Standort jetzt zusätzliche Partner.

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Die Geschäftsführer Jörg Nürnberger, Stefan Hipelius und Andreas Datscheg (v.li.) bei der Eröffnung der zweiten Aventi-Filiale in der Dürrseestraße.
Die Geschäftsführer Jörg Nürnberger, Stefan Hipelius und Andreas Datscheg (v.li.) bei der Eröffnung der zweiten Aventi-Filiale in der Dürrseestraße.
(Bild: Laura Krug)

Das Autohaus Aventi verstärkt seine Präsenz in Bamberg mit einem zweiten Standort: Der Mehrmarkenbetrieb hat das insolvente Autohaus Eismann an der Dürrseestraße gekauft und zum 1. September neu eröffnet. Entsprechendes hat Aventi in der vergangenen Woche auf Anfrage von »kfz-betrieb« bestätigt.

„Wir haben mehr Fläche gebraucht, der Kauf hat sich angeboten“, erklärt Andreas Datscheg, einer von vier Geschäftsführern bei Aventi. Zusätzlich zu den 25.000 Quadratmetern der Zentrale in der Rodezstraße kommen mit der Übernahme nun 4.500 Quadratmeter hinzu, davon 1.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche.

Vorheriger Inhaber des neuen Aventi-Standortes war das Autohaus Eismann.
Vorheriger Inhaber des neuen Aventi-Standortes war das Autohaus Eismann.
(Bild: Laura Krug)

Die will Aventi jetzt nach und nach mit Leben füllen und hat bereits rund 100.000 Euro in Modernisierungsmaßnahmen investiert. Zunächst bietet das Autohaus am neuen Standort zusätzlich zum Werkstattgeschäft Gebrauchtwagen und EU-Neuwagen an. Außerdem führt Aventi die Honda- und Nissan-Serviceverträge des Vorgängerbetriebes weiter. Für die Zukunft möchte das Unternehmen neue Händlerverträge abschließen und ist derzeit mit Herstellern im Gespräch.

Am Stammsitz handelt Aventi bereits die Fabrikate Ford, Hyundai, Opel, Peugeot und Mazda und ist Servicepartner von Nissan sowie Chevrolet. Pro Jahr erwirtschaftet das Autohaus einen Umsatz von rund 40 Millionen Euro und verkauft rund 1.200 Neu- sowie 1.400 Gebrauchtwagen. Von Eismann hat Aventi einen Großteil der Mitarbeiter übernommen, sodass nun gut 110 Personen im Unternehmen beschäftigt sind.

Eismann hatte im April Insolvenz angemeldet. Zuletzt war das Autohaus Vertragspartner der Marken Kia, Nissan und Honda (nur Service) gewesen und hatte zudem Honda-Motorräder verkauft.

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Über den Autor

 Yvonne Simon

Yvonne Simon

Redakteurin Management & Handel