Mercedes-Benz: Nicht alles Gold, was glänzt

Bei der Daimler AG läuft es gut. 2017 war das siebte Rekordjahr in Folge. Die Händler profitieren davon. Aber es gibt auch Probleme. Sorgen bereiten den Mercedes-Autohäusern etwa Folgen der Digitalisierung sowie Programme wie Rex.

| Autor: Dominik Faust

Der im September 2016 in Frankfurt am Main eröffnete Mercedes-Benz-Pkw-Betrieb „Am Kaiserlei“ der Vertriebsdirektion Rhein-Main strahlt zwar, ist aber kein Leuchtturm des Herstellers.
Der im September 2016 in Frankfurt am Main eröffnete Mercedes-Benz-Pkw-Betrieb „Am Kaiserlei“ der Vertriebsdirektion Rhein-Main strahlt zwar, ist aber kein Leuchtturm des Herstellers. (Bild: Daimler AG)

Mercedes-Benz hat das vergangene Jahr als das erfolgreichste seiner Geschichte abgeschlossen und den Absatz um 9,9 Prozent auf 2.289.344 Fahrzeuge erhöht. Rechnet man noch die Marke Smart hinzu, konnte Daimler weltweit 2,4 Millionen Fahrzeuge ausliefern. Auf den Heimatmarkt Deutschland entfielen davon über 300.000 Pkws mit dem Stern. Das entspricht einem Plus in Höhe von 3,5 Prozent gegenüber dem Jahr 2016. „Wir haben uns damit das siebte Jahr in Folge selbst übertroffen“, kommentierte CEO Dieter Zetsche die Zahlen Anfang Januar.

Das freut auch die rund 1.080 Mercedes-Benz-Vertriebs- und -Servicestützpunkte in Deutschland – insbesondere die 108 Vertreter an ihren 484 Standorten. Denn über sie läuft de facto der Verkauf der Mercedes-Benz-Fahrzeuge. Auch die ihnen nachgelagerten autorisierten Servicepartner (Rang A und B) wickeln ihre Neuwagenverkäufe über die Vertreter ab. Zahlen aus dem Handel liegen für 2017 zwar noch nicht vor. Jedoch darf man davon ausgehen, dass die Erfolgsmeldungen des Vorjahres erneut übertroffen wurden.

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