Elektromobilität Mercedes setzt in USA auf Teslas NACS-Ladestecker

Quelle: dpa/sp-x 1 min Lesedauer

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Im Juni haben gleich mehrere große Autohersteller angekündigt, künftig auf den Ladestecker-Standard von Tesla umstellen zu wollen. Diesem Beispiel folgt nun auch Mercedes.

In den USA werden Fahrer elektrischer Mercedes-Modelle schon bald uneingeschränkt Supercharger von Tesla nutzen können.(Bild:  Mercedes-Benz)
In den USA werden Fahrer elektrischer Mercedes-Modelle schon bald uneingeschränkt Supercharger von Tesla nutzen können.
(Bild: Mercedes-Benz)

Nach General Motors und Ford hat nun mit Mercedes ein weiterer großer Autohersteller angekündigt, seine Elektrofahrzeuge in den USA ab 2025 mit Anschlüssen für das Tesla-Schnellladestecker-System NACS („North American Charging Standard“) auszustatten. Bereits 2024 sollen Nutzer elektrisch angetriebener Mercedes-Modelle über eine Adapter-Lösung die Möglichkeit erhalten, ihre Autos trotz CCS-Ausstattung an Superchargern von Tesla mit NACS-System laden zu können.

Mercedes bekräftigte außerdem seine Pläne, bis Ende des Jahrzehnts 2.500 eigene Schnellladepunkte in Nordamerika aufzubauen, die ersten sollen Ende dieses Jahres in Betrieb genommen werden. Sie sollen sowohl mit NACS- als auch mit CCS-Steckern ausgestattet sein. Weltweit sind über 10.000 eigene Mercedes-Ladepunkte geplant.

Für Deutschland und Europa haben die Stecker-Pläne der Autobauer in den USA zunächst keine Bedeutung. Hierzulande hat sich eine regionale Variante des „Combined Charging Standard“ – CCS2 – durchgesetzt, auch Tesla liefert die meisten Fahrzeuge mit der entsprechenden Hard- und Software aus. In Nordamerika dagegen bedeutet das Umschwenken der Hersteller, dass der dort vorherrschende und von der Regierung geförderte CCS1-Standard an Bedeutung verlieren wird. Der NACS-Anschluss wird dagegen von Tesla favorisiert und propagiert – und hat nun mächtige Interessenten gefunden.

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