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Messe München sieht sich bereit für die nächste IAA

Autor / Redakteur: dpa / Andreas Grimm

Im Rennen um die Ausrichtung der IAA im Jahr 2021 sieht sich die Messe München ganz vorne im Bewerberfeld. Die Messegesellschaft kann auf die Rückendeckung der heimischen Politik zählen.

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(Foto: Messe Frankfurt)

Die Münchner Messe macht sich große Hoffnungen auf die Ausrichtung der nächsten Internationalen Autoausstellung (IAA). „Auch wir werden eine Bewerbung einreichen, wir arbeiten mit Hochdruck daran", sagte Messechef Klaus Dittrich am Dienstag. „Wir haben eines der besten und modernsten Messegelände, die es weltweit gibt.“ Nach Worten des Managers unterstützen sowohl die bayerische Regierung als auch die Spitze der Landeshauptstadt den Plan.

Insgesamt sind derzeit insgesamt sieben Städte beziehungsweise deren Messegesellschaften an der Ausrichtung der IAA 2021 interessiert: neben München der bisherige Standort Frankfurt sowie Berlin, Hamburg, Hannover, Stuttgart und Köln. Der Autoindustrieverband VDA will laut Dittrich im Februar über den Standort entscheiden.

Die Münchner glauben aufgrund mehrerer Faktoren, gute Chancen zu haben: Bayern ist mit BMW, Audi, MAN und vielen Zulieferern ein wichtiger Standort der Autoindustrie. Dittrich verwies darauf, dass daneben die US-Tech-Konzerne Microsoft, Apple, Google, Amazon und IBM mit wichtigen Standorten beziehungsweise ihren Deutschland-Zentralen in der Landeshauptstadt vertreten sind. Nicht zuletzt soll München mit seinem „Fünf-Sterne-Flughafen“ punkten.

Der VDA hat die IAA mit neuem Konzept ausgeschrieben, da die letzte Ausgabe der Traditionsveranstaltung im vergangenen September weit unter den Erwartungen blieb: 560.000 Besucher und 838 Aussteller markierten langjährige Tiefstände. Die Münchner Messe hat nach Worten von Dittrich dagegen einige zugkräftige Veranstaltungen mit insgesamt 2,5 Millionen Besuchern gestellt. Allein zur Baumaschinenmesse Bauma kamen knapp 630.000 Besucher.

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