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Mini: Kleiner Elektro-Crossover startet 2023

Autor: Andreas Wehner

Mini wird elektrischer. Die BMW-Tochter will ab 2023 mit einem in China produzierten Crossover unterhalb des Countryman an den Start gehen, der die E-Auto-Palette ergänzen soll. Parallel setzt Mini-Chef Bernd Körber weiter auf Verbrenner.

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Mini-Chef Bernd Körber setzt künftig auf die „Power of Choice“.
Mini-Chef Bernd Körber setzt künftig auf die „Power of Choice“.
(Bild: Mini)

Mini hat einen Elektro-Crossover angekündigt, der unterhalb des Countryman positioniert ist. Das Modell soll 2023 starten und in China beim Partner Great Wall produziert werden, wie die BMW-Tochter jetzt mitteilte. Darüber hinaus wird der Nachfolger des Kompakt-SUVs Countryman ebenfalls mit einem elektrifizierten Antrieb verfügbar sein. Aktuell hat Mini nur eine rein elektrische Variante seines kleinen Dreitürers im Angebot.

„Neben der Elektromobilität wird auch die Erschließung neuer Zielgruppen und Absatzmärkte für die Zukunft von Mini von entscheidender Bedeutung sein“, sagte Mini-Chef Bernd Körber laut Mitteilung.

Verbrenner bleiben im Programm

„Power of Choice“ nennt Mini seine Strategie. Das bedeutet: Für Zielgruppen und Regionen, deren Mobilitätsbedürfnisse nicht mit Elektroautos zu erfüllen sind, soll es weiterhin Verbrenner geben – sowohl bei den Kleinwagen als auch beim Countryman-Nachfolger, der möglicherweise anders heißen wird.

Immerhin sind bei Mini auch die Sportwagen recht erfolgreich. Die margenstarken John-Cooper-Works-Modelle machen aktuell rund fünf Prozent des Gesamtabsatzes von Mini aus.

Die Zukunft des Mini Clubman ist dagegen offenbar noch nicht ganz klar. Mini spricht von einer „Option“ auf ein zusätzliches Modell für das Kompaktsegment.

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 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«