Kfz-Innung Düsseldorf Mitglieder bestätigen Sven Gustafson als neuen Geschäftsführer

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Doris Pfaff

Sven Gustafson ist neuer Geschäftsführer der Innung Düsseldorf und folgt Horst Jansen ins Amt. Sein Ziel: die Interessen der Groß- und der Familienbetriebe in der Innung unter einen Hut zu bringen.

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Sie ziehen gemeinsam an einem Strang: Der neue Geschäftsführer Sven Gustafson (l.) und Obermeister Hermann Görtz von der Kfz-Innung Düsseldorf.
Sie ziehen gemeinsam an einem Strang: Der neue Geschäftsführer Sven Gustafson (l.) und Obermeister Hermann Görtz von der Kfz-Innung Düsseldorf.
(Bild: Zietz/»kfz-betrieb«)

Eigentlich führt Sven Gustafson bereits seit 1. Februar 2021 die Geschäfte. Nun gab ihm auch die Innungsversammlung das einstimmige Votum. Der Wechsel in der Geschäftsführung war unter den Einschränkungen durch die Corona-Maßnahmen erfolgt. Eine Innungsversammlung konnte deshalb Anfang des Jahres nicht stattfinden.

Das hat die Innung Anfang Oktober in der Handwerkskammer Düsseldorf nachgeholt. Es war das erste Treffen seit November 2019, insofern war die Freude groß.

Gustafson war vorher beim Zentralverband in Bonn in der Abteilung Betriebswirtschaft beschäftigt. Dort war er als Geschäftsführer für die Händlerverbände von Volvo und KTM zuständig. Außerdem war Gustafson Generalsekretär des europäischen Händlerverbandes.

Im Sommer 2020 hatte die Düsseldorfer Innung den Arbeitsvertrag mit Horst Jansen gelöst, der seit 2010 das Amt inne hatte, und sich „mit Ruhe und Umsicht“ auf die Suche nach einem neuen Geschäftsführer begeben, erklärte Obermeister Hermann Görtz.

Wie geht es nun weiter? Gustafson sieht einen Schwerpunkt seiner Aufgaben darin, die Interessen der wachsenden Großbetriebe und der kleinen Familienbetriebe „unter einen Hut zu bekommen“, erklärte er der Versammlung. Dazu will sich die Innung aktiv einbringen. „Die Innung ist mehr als eine Stelle zum Plakettenverkauf“, betonte der Geschäftsführer.

Bereits 2020 hatten die Düsseldorfer die Arbeit ihrer Innung neu ausgerichtet. „Die Bedürfnisse der Betriebe stehen im Mittelpunkt“, erklärte Obermeister Görtz die Position des Vorstandes. Die Geschäftsstelle arbeite eng mit dem Obermeister zusammen. Eine erste Belastungsprobe gab es bereits: Alle Daten der Betriebe für das AÜK-System konnten die Mitarbeiter der Innung mit Hilfe ihres Obermeisters erheben und ins System einpflegen. Görtz: „Dazu war keine zusätzliche Stelle notwendig.“

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