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Mitsubishi zündet den Space Star

| Autor: Gerd Steiler

Mit dem Colt-Nachfolger „Space Star“ ist Mitsubishi im wachstumsstarken Kleinwagen-Segment bald wieder prominent vertreten. Der Neuling geht am 13. April zu Preisen ab 8.990 Euro an den Verkaufsstart.

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Als Colt-Nachfolger geht der neue Mitsubishi Space Star am 13. April zu Preisen ab 8.990 Euro an den Verkaufsstart.
Als Colt-Nachfolger geht der neue Mitsubishi Space Star am 13. April zu Preisen ab 8.990 Euro an den Verkaufsstart.
(Foto: Mitsubishi)

Das Erfolgsmodell Mitsubishi Colt erhält einen kongenialen Nachfolger. Am 13. April kommt der neue Space Star zu den deutschen Händlern. Angeboten wird der komplett neu entwickelte Kleinwagen in den Modellvarianten „1.0“, „Light“, „Shine“ und „Shine+“ zu Preisen zwischen 8.990 und 13.990 Euro. Zur Wahl stehen zwei neue Dreizylinder-Benzinmotoren mit 1,0 Liter (52 kW/71 PS) bzw. 1,2 Liter Hubraum (59 kW/80 PS).

Die Kraftübertragung auf die Vorderräder übernimmt wahlweise ein 5-Gang-Schaltgetriebe oder ein elektronisch gesteuertes CVT-Getriebe mit Berganfahrhilfe (HSA). Letzteres ist ab Juni lieferbar und bleibt (gegen 1.000 Euro Aufpreis) den Modellvarianten Shine und Shine+ vorbehalten. Schon die 8.990 Euro teure Basisversion verfügt über sechs Airbags, elektronische Stabilitäts- und Traktionskontrolle (MASC/MATC), ABS mit Bremskraftverteilung, Servolenkung und Berganfahrhilfe (CVT-Getriebe).

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Sparsam, wendig und agil

Herstellerangaben zufolge verbraucht der Space Star im Drittelmix nur 4,0 bis 4,4 Liter Super auf 100 Kilometer. Der CO2-Austoß der beiden Euro 5-Motoren liegt zwischen 92 und 101 Gramm/Kilometer. Damit gehört der Kleinwagen zu den sparsamsten und umweltfreundlichsten seiner Klasse. Die „Clear Tec“-Varianten Light, Shine und Shine+ sind zudem serienmäßig mit Start-Stopp-Automatik (AG&G) und Eco-Drive-Assistent ausgerüstet, die dem Fahrer die möglichst ökonomische und spritsparende Fortbewegung erleichtern.

Der nur 3,71 Meter lange Space Star ist gegenüber dem Colt um insgesamt 23 Zentimeter „geschrumpft“. Dies tut seiner Parxistauglichkeit allerdings keinerlei Abbruch. So hat das Gepäckabteil im Normalzustand ein Ladevolumen von 235 Liter (Colt: 214 Liter). Durch Umlegen der zu 60/40 teilbaren Rückenlehne wächst der Stauraum auf 912 Liter. Auch den Fond-Passagieren bietet der Fünfsitzer mit 2,45 Meter Radstand erstaunlich viel Kopf- und Beinfreiheit. Zudem gehört der Space Star mit einem Wendekreis von nur 9,20 Meter zu den wendigsten Vertretern im Kleinwagen-Segment.

Dank Abspeckmaßnahmen an Fahrwerk, Motor und Karosserie verlor der Space Star im Vergleich zum Vorgänger Colt rund 120 Kilogramm Gewicht und bringt es so auf ein sportives Leergewicht von 845 Kilogramm. Zudem sorgt der aerodynamische Zuschnitt des Mitsubishi-Neulings für einen hervorragenden cw-Wert von 0,27. All dies macht sich auch im Fahrverhalten überaus positiv bemerkbar. So zeigt sich der Space Star bei Testfahrten bereits mit dem 71 PS starken 1,0-Liter-Basismotor sehr agil und lauffreudig. Seine Höchstgeschwindigkeit liegt laut Hersteller bei 172 (180) km/h. Den Sprint von 0 auf 100 km/h erledigt er in 13,6 (11,7) Sekunden.

Ziel: 10.000 Einheiten pro Jahr

Als wichtigste Wettbewerber für den Space Star identifiziert Mitsubishi die Modelle Nissan Micra, Toyota Yaris, Suzuki Splash, Kia Piccanto, Hyundai i10, Skoda Citigo, Seat Mii und Fiat Panda. Gemäß dem Motto „Raum für mehr“ (Sicherheit, Effizienz, Komfort und Platzangebot) sieht Mitsubishi seinen Kleinwagen-Neuling in Sachen Preis, Verbrauch, Design und Kompaktheit/Wendigkeit dabei klar im Vorteil.

Entsprechend ehrgeizig sind die Verkaufsziele von Mitsubishi-Deutschland-Vertriebschef Harald Schallenberg. Bis Ende dieses Jahres will er in Deutschland noch etwa 7.000 Space Star (plus 3.000 Colt) verkaufen. Im ersten vollen Verkaufsjahr 2014 sollen es dann rund 10.000 Einheiten werden. Den größten Teil davon sollen die mittleren Ausstattungslinien „Light“ und „Shine“ bestreiten. Die Tatsache, dass sich Mitsubishi bei seinem neuen Kleinen vom Namen des Erfolgsvorgängers Colt verabschiedet hat, erklärt Schallenberg ebenso kurz wie einleuchtend: „Der Space Star ist ein modernes und komplett neu entwickeltes Auto. Deshalb verdient er ohne Zweifel auch einen neuen, eigenständigen Namen.“

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