Ford-Rückruf Möglicher E-Call-Ausfall

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

Etwa 58.000 Einheiten benötigen ein stationäres Update des Telematik-Steuergeräts, nachdem eines „over the air“ im vergangenen Jahr offenbar nicht geklappt hat.

Eine fünfstellige Anzahl an Fahrzeugen verschiedener Ford-Baureihen benötigt ein stationäres Software-Update.(Bild:  Ford)
Eine fünfstellige Anzahl an Fahrzeugen verschiedener Ford-Baureihen benötigt ein stationäres Software-Update.
(Bild: Ford)

Wegen eines möglichen Ausfalls des E-Call-Notrufsystems ruft Ford in Europa rund 58.000 Autos zurück, davon 16.800 in Deutschland. Man sei „auf eine Reihe von Fahrzeugen der Modelle Transit, Kuga, Mondeo, S-Max, Focus und Puma aufmerksam geworden, bei denen das Telematik-Steuergerät (TCU) nicht wie erwartet funktioniert“, sagte ein Sprecher der Ford Werke auf Anfrage.

Neben dem Notrufsystem stünden weitere vernetzte Funktionen möglicherweise nicht zur Verfügung, „z. B. Ford-App, Fernstartsystem, Online- und lokale Verkehrsdurchsagen“, so der Sprecher weiter. Dies liegt offenbar daran, dass diese Fahrzeuge im vergangenen Jahr ein Over-the-Air-Update (OTA) für das TCU nicht erhalten haben.

Die Ford-Partner bringen daher die Software des TCU im Fahrzeug stationär auf den neuesten Stand. Dies dauere „weniger als zwei Stunden“, kündigte der Sprecher an. Der Aktionscode „26C13“ gilt hierzulande für Fahrzeuge aus unterschiedlichen Bauzeiträumen zwischen August 2018 und Oktober 2024.

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ordnet den Rückruf in Deutschland weniger Einheiten zu als der Sprecher, nämlich rund 12.000. Zudem listet es auch den Focus, Galaxy und Explorer als betroffen auf, dagegen nicht den Transit. Schon im März gab es laut Behörde eine kleine Aktion für 142 Ford Focus zu dieser Problematik (Rückrufkennung: 25C77). Nach Eingabe einer FIN lässt sich online prüfen, ob es einen offenen Rückruf für ein Ford-Modell gibt. ()

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