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Neue Elektroautos: Start-ups treiben die E-Mobilität voran

| Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Jan Rosenow

Neue Marken wie Streetscooter, Sono Motors, E.Go und Microlino wittern eine Nachfrage nach E-Autos unterhalb des heutigen Angebots. Hier bietet sich eine neue Umsatzchance für Händler – doch diese sollten die neuen Partner genau prüfen.

Die Sono-Gründer Jona Christians, Laurin Hahn und Navina Pernsteiner (von links nach rechts) sind alle deutlich unter 30 Jahre alt.
Die Sono-Gründer Jona Christians, Laurin Hahn und Navina Pernsteiner (von links nach rechts) sind alle deutlich unter 30 Jahre alt.
(Bild: Sono Motors)

Der Auftritt auf der größten Automobilmesse der Welt war ein voller Erfolg. Der knuffige Elektrokleinwagen im Retrodesign wurde von Interessenten umlagert. Von 7.000 befragten Besuchern wünschten sich 98 Prozent, dass er in dieser Form auf den Markt kommt, und 66 Prozent konnten sich vorstellen, einen zu kaufen.

Das beschriebene Geschehen spielte sich 2009 auf der IAA in Frankfurt um den Trabant NT ab. Ein Projektteam hatte den DDR-Kleinwagen als modernes Stadtfahrzeug neu entwickelt und hoffte, eine Serienfertigung etablieren zu können. Doch dazu kam es nie. Vielleicht war er nur seiner Zeit voraus? Denn zehn Jahre später glauben gleich mehrere Start-ups, bessere Chancen zu haben als damals die Macher des Trabant NT. 2019 soll das Jahr werden, in dem neue Elektroautos unabhängiger Hersteller wie Streetscooter, E.Go, Sono Motors oder Microlino den Durchbruch schaffen.